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Gewaltschutz

Projekt DeBUG

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein trägeroffenes Angebot und verfolgt das Ziel, Flüchtlingsunterkünfte sowie Betreiber- und Trägerorganisationen beim Aufbau oder bei der der Verbesserung des Gewaltschutzes zu unterstützen. Hierfür werden „Multiplikator*innen für Gewaltschutz“ auf Landesebene eingesetzt.

DeBUG ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Diakonie Deutschland, Deutscher Caritasverband, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und AWO und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Unsere Mitarbeiterin Ulrike Ottl ist als Multiplikatorin für Gewaltschutz trägerübergreifend für Niedersachsen und Bremen tätig und unterstützt Flüchtlingsunterkünfte bei Aufbau und Umsetzung von Strukturen zum Gewaltschutz.

Eine spezielle Rolle nehmen in diesem Kontext besonders vulnerable Personengruppen wie z.B. Kinder, Jugendliche, allein reisende Frauen, LSBTIQ*-Geflüchtete, Personen mit Trauma-Folgestörungen und Erkrankungen sowie Behinderungen ein. Grundlage für die Arbeit der Multiplikator*innen bieten die im Rahmen der Bundesinitiative erarbeiteten Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften. Sie gelten als Leitlinien für die Erstellung und Umsetzung von Schutzkonzepten in allen Flüchtlingsunterkünften.

Die Multiplikatorin unterstützt in folgenden Bereichen:

  • Beratung bei Gewaltvorfällen
  • Beratung zur Erstellung von Schutzkonzepten
  • Beratung bei der Durchführung von einrichtungsinternen partizipativen Risiko- und Bedarfsanalysen
  • Ausbau von Kooperations- und Vernetzungsstrukturen
  • Sensibilisierung aller Akteure
  • Vermittlung von Schulungsangeboten für Mitarbeiter*innen in den Flüchtlingsunterkünften

Die Beratung erfolgt telefonisch und auf Wunsch gerne vor Ort in den Flüchtlingsunterkünften.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.gewaltschutz-gu.de/projekte/debug

Veranstaltungen

Die DeBUG-Kontaktstelle für Gewaltschutz in Unterkünften für Geflüchtete in Niedersachsen und Bremen bietet eine Fortbildungsreihe für Mitarbeitende in Unterkünften für Geflüchtete, in kommunalen Behörden und Landesbehörden sowie in Beratungsangeboten für Geflüchtete an.

Die Seminarreihe beinhaltet Themen zu Gewaltprävention in Unterkünften, Bedarfe besonders vulnerabler Personengruppen, Erstellung von Schutzkonzepten etc. Die Planung der Seminare erfolgt dabei bedarfsorientiert und sehr praxisnah. Die Seminare sollen die Handlungssicherheit von Mitarbeitenden in den genannten Bereichen erhöhen und einen einrichtungsübergreifenden Fachaustausch zum Thema Gewaltschutz ermöglichen.

Derzeit finden aufgrund der aktuellen Situation alle Fortbildungen in digitaler Form statt. Die Teilnahme an den Seminaren ist kostenlos.

01.02.2023: Online-Veranstaltung "5. digitaler Austausch Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen", 10.00 - 12.00 Uhr

„Gewaltschutz in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen“ – das ist ein Thema, das die Mitarbeitenden in kommunalen Behörden, die mit der Umsetzung betraut sind, oft vor viele Herausforderungen stellt.

Seit Ende 2021 findet quartalsweise ein Fachaustausch für Vertreter:innen der Kommunen und Mitarbeiter:innen in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen statt, bei dem die Möglichkeit zu Vernetzung und Austausch gegeben werden soll.
Mitarbeitende, die sich über das Thema informieren wollen oder überlegen, ein Gewaltschutzkonzept für die Unterkünfte zu erstellen oder bereits mit dem Prozess befasst sind, sind herzlich eingeladen.
Herzlich eingeladen sind auch Mitarbeitende aus Kommunen, die bereits über ein Schutzkonzept verfügen und bereit sind, ihre best-practice-Beispiele mit anderen Kommunen zu teilen.
Gewaltschutz ist eine Aufgabe, die am besten in der Vernetzung und im Austausch mit vielen anderen gelingt.

Ein Einstieg für Kommunen in den Austausch ist jederzeit möglich, die Teilnahme an den ersten Veranstaltungen ist nicht Voraussetzung für die weitere Teilnahme. 

Neben Raum für Austausch und Vernetzung ist jeweils auch ein Fachinput geplant. 

Ausgangssituation: Das im August 2019 in Kraft getretene „Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ enthält erstmalig eine bundesweite Verbindlichkeit zum Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen. So sollen die Länder nach §44 Abs. 2a Asylgesetz „geeignete Maßnahmen treffen, um bei der Unterbringung Asylbegehrender (…) den Schutz von Frauen und schutzbedürftigen Personen zu gewährleisten.“
Dies gilt gemäß §53 Abs. 3 Asylgesetz auch für die Unterbringung in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften.
Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Mitarbeiter*innen in kommunalen Behörden und Unterkünften in Niedersachsen. Wie immer sind auch Teilnehmende aus anderen Bundesländern sehr herzlich willkommen.


Organisation:

Ulrike Ottl
Multiplikatorin für Gewaltschutz in Unterkünften für Geflüchtete
DeBUG-Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen
ulrike.ottl@diakonie-os.de
Tel.: 0541-66888-261


Veranstaltung:

01.02.2023 / 10.00 - 12.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.

 

Fachinput: 

"Partizipation in Unterkünften für geflüchtete Menschen - am Beispiel von Bewohner:innenräten"

 

Referentin: 

Ulrike Ottl,

DeBUG-Kontaktstelle für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen und Bremen,

Diakonisches Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück gGmbH

 

Teilnahmegebühr:

Die DeBUG-Online-Veranstaltungen können für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden, da das Projekt DeBUG vom BMFSFJ gefördert wird.


Anmeldungen:

Anmeldungen können über das Anmeldeformular auf dieser Webseite vorgenommen werden. Bitte scrollen Sie dazu nach unten. 

 

Das Austauschtreffen wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

An dieser Stelle sei auch auf das kostenfreie Beratungsangebot der DeBUG-Kontaktstellen hingewiesen, dass sowohl von Mitarbeiter:nnen der kommunalen Behörden und Landesbehörden als auch von Mitarbeiter:innen in den kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes in Anspruch genommen werden kann.
Beraten wird zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes in Unterkünften, den Bedarfen besonders vulnerabler Personengruppen und der Erstellung und Implementierung von Schutzkonzepten.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne unverbindlich an die DeBUG-Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und AWO und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

 

08.02.2023: Online-Seminar „Umgang mit Kindeswohlgefährdung in Unterkünften für geflüchtete Menschen" , 9.00 - 13.00 Uhr

Der Umgang mit dem Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung stellt eine herausfordernde Situation für Mitarbeiter*innen in Unterkünften für Geflüchtete dar.
Dieses Online-Seminar soll Mitarbeiter*innen in ihrer Handlungssicherheit im Umgang mit diesem Thema stärken. 
Zum einen geht es um das Erkennen von Gefährdungsmomenten für eine Kindeswohlgefährdung, zum anderen geht es um das Handeln auf der Grundlage der geltenden rechtlichen Grundlagen, wie zum Beispiel dem Bundeskinderschutzgesetz. 
Kinderschutz im Kontext von Flucht und Migration erfordert zudem ein migrations- und kultursensibles Arbeiten mit den Familien. 
Thematisiert werden auch die Kooperation mit den Eltern und ihren Kindern sowie  die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt.

Eigene Fallbeispiele und Fragen können bereits im Vorfeld gerne formuliert und anonymisiert per Mail eingesendet werden. 

Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter*innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen Behörden und Landesbehörden und Beratungsangeboten für Geflüchtete.


Referentin:    

Henrike Krüsmann
Koordinatorin BIG e.V. 
Master Soziale Arbeit 
Insoweit erfahrene Fachkraft Kinderschutz

 

Veranstaltung:    

08.02.2023
09.00 – 13.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird zeitnah vor der Veranstaltung versandt.

         

Teilnahmegebühr:    

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Da das Projekt DeBUG vom BMFSFJ gefördert wird, kann das Online-Seminar für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden.


Kontakt:        

Ulrike Ottl
Multiplikatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen
ulrike.ottl@diakonie-os.de

 

Anmeldungen:    

Die Teilnehmer:innenplätze sind begrenzt, um einen Austausch im Seminar zu ermöglichen. Nehmen Sie bitte Ihre Anmeldung über das Anmeldeformular auf dieser Seite vor:
            
Senden Sie gerne Fallbeispiele und Fragen, diese werden an die Referentin weitergeleitet und nach Möglichkeit im Online-Seminar aufgegriffen.

Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen. 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und AWO und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.
    
 

28.02.2023: Online-Seminar "Implementierung von Bewohner:innenräten in Unterkünften für geflüchtete Menschen", 10.00 - 12.00 Uhr

Partizipation von Bewohner*innen in Unterkünften für Geflüchtete ist eine wichtige Empfehlung in den Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften. So wird in Mindeststandard 1 formuliert „Geflüchtete Menschen haben das Recht, an allen Entscheidungen beteiligt zu werden, die sie betreffen“. Weiterhin wird eine strukturelle Verankerung von Beteiligungsmechanismen empfohlen.

Das Online-Seminar soll dazu ermutigen, Bewohner:innenräte in Unterkünften zu implementieren, um die Partizipationsmöglichkeiten der Bewohner:innen zu stärken.
Im Seminar werden auf Grundlage des im Jahr 2022 veröffentlichten Praxisleitfadens zur Implementierung und Begleitung von Bewohner:innenräten in Unterkünften für geflüchtete Menschen Handlungsempfehlungen zum Aufbau von Bewohner:innenräten gegeben. Im Fokus stehen dabei Gelingensbedingungen sowie Lösungsansätze bei auftretenden Herausforderungen. Best-practice-Beispiele aus der Arbeit mit fünf Pilotunterkünften im Jahr 2022 werden geteilt.

Perspektivisch sind in diesem Jahr regelmäßig stattfindende digitale Treffen für Unterkünfte geplant, die einen Bewohner:innenrat implementieren wollen und sich mit anderen Unterkünften vernetzen und im Prozess austauschen möchten.

Bei diesem Online-Seminar handelt es sich um eine bundesländerübergreifende Kooperation der DeBUG-Kontaktstellen für Baden-Württemberg sowie Niedersachsen & Bremen. 

Das Seminar richtet sich vorrangig an Mitarbeiter:innen in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen sowie in kommunalen Behörden in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Bremen.

Referentinnen:    

Milena Michy 
Multiplikatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Baden-Württemberg, Caritasverband Karlsruhe e.V.

Ulrike Ottl
Multiplikatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen, Diakonisches Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück
    

Veranstaltung:    

28.02.2023
10.00 – 12.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.                  
Anmeldung:     

Interessent:innen können sich über das Anmeldeformular unten auf der Webseite anmelden (bitte nach unten scrollen!):

Teilnahmegebühr:    

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Aufgrund der BMFSFJ-Förderung können die DeBUG-Online-Seminare für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden. 

Kontakt / Rückfragen:    

Milena Michy
Multiplikatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Baden-Württemberg
Tel. 0151 1888 1494
m.michy@caritas-karlsruhe.de

Ulrike Ottl
Multiplikatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen
Tel. 0176 1200 1542
ulrike.ottl@diakonie-os.de
            
Das Seminar wird gemeinsam veranstaltet von den DeBUG – Kontaktstellen für Baden-Württemberg und Niedersachsen & Bremen. 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und AWO und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.    
 

02.03.2023: Online-Seminar „LSBTI* im Kontext Flucht" / 9.00 - 13.00 Uhr

LSBTI-Geflüchtete sind eine besonders vulnerable Personengruppe innerhalb der Gruppe der Geflüchteten, deshalb ist ihnen in den „Mindeststandards zum Schutz von Menschen in Unterkünften für Geflüchtete“ (BMFSFJ & UNICEF) ein Annex gewidmet. Ihre besonderen Bedarfe stellen häufig eine Herausforderung für die Mitarbeitenden in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen dar.

Für die Schulung „LSBTI und Flucht“ konnten Referentinnen vom bundesweiten LSVD-Projekt „Queer Refugees Deutschland“ gewonnen werden.
Die Schulung soll dazu beitragen, Mitarbeitende von Flüchtlingseinrichtungen im Umgang mit LSBTI-Geflüchteten zu schulen und sie für ihre besonderen Bedarfe zu sensibilisieren. Bei LSBTI-Personen handelt es sich um eine besonders schutzbedürftige Personengruppe, die gerade in Gemeinschaftsunterkünften besonders häufig Opfer von Gewalt und Anfeindungen wird. Gleichzeitig stellt Isolation ein massives Problem dieser Personengruppe dar. Allzu oft wissen LSBTI-Geflüchtete jedoch nicht um die spezialisierten Angebote, die es vielerorts in Deutschland gibt. Auch fehlen häufig Informationen zur gesellschaftlichen Lage in Deutschland und zum Asylverfahren, so dass viele LSBTI-Geflüchtete ihre erlebte Verfolgung aufgrund der sexuellen Orientierung /der geschlechtlichen Identität nicht als Fluchtgrund angeben. Die Schulungen beinhalten unter anderen folgende Themenfelder:
 

•    Vermittlung von Basiswissen zu sexueller und geschlechtlicher Vielfalt

•    Einführung in die rechtliche, politische und soziale Situation von LSBTI-Geflüchteten in            
      Deutschland und in den Herkunftsländern

•    Stärkung von Handlungs- und Verweisungskompetenz im Umgang mit LSBTI-Geflüchteten


Das bundesweite Projekt „Queer Refugees Deutschland“ wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Integration und Flüchtlinge gefördert.

Die Fortbildung richtet sich vorrangig an Mitarbeiter:innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen und Landesbehörden.


Referentinnen:    

Ina Wolf und Lilith Raza
LSVD / Queer Refugees Deutschland
Projektmitarbeiterinnen und zertifizierte Online Trainerinnen 

Veranstaltung:    

02.03.2023

09.00 – 13.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.          

Teilnahmegebühr:    

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.

Kontakt:        

Ulrike Ottl
Multiplikatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen
Die Teilnehmer:innenplätze sind begrenzt, um einen Austausch im Seminar zu ermöglichen.
Nutzen Sie zur Anmeldung bitte das Anmeldeformular unter:
https://www.diakonie-os.de/angebote/fluechtlingsarbeit-migration/gewaltschutz.html

Fragen können Sie gerne senden an: ulrike.ottl@diakonie-os.de.
Die Fragen werden an die Referentinnen weitergeleitet und nach Möglichkeit im Online-Seminar aufgegriffen.

Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen. 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und AWO und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.
                
 

23.03.2023: Online-Seminar "Gewalt im Namen der "Ehre" - Intervention und Prävention", 9.30 - 12.00 Uhr

Von ständiger Überwachung, Bewegungseinschränkungen und Kontaktverboten über Zwangsverheiratung bis hin zu schwerer Misshandlung und sogar Mord – Gewalt im Namen der ‚Ehre‘ kann viele Formen annehmen. Sie fußt auf im Familiensystem und im sozialen Umfeld verankerten patriarchalen Normen. Viele Betroffene haben die Beschränkung ihrer Freiheits- und Selbstbestimmungsrechte verinnerlicht, geraten aber im Laufe ihres Lebens in Konflikt damit und fühlen sich zwischen der Loyalität zu ihrer Familie und ihrem Autonomiestreben hin- und hergerissen. 
Das Seminar soll Fachkräften helfen, das komplexe Phänomen der Ehrgewalt richtig zu verstehen, Betroffene zu schützen und angemessen dabei zu unterstützen, sich Raum für eine selbstbestimmte Lebensgestaltung zu schaffen. 
Einleitend beleuchten wir die Bedeutung von ‚Ehre‘ als Begründungszusammenhang und klären, was Ehrgewalt ausmacht und wie sie sich von anderen Gewaltformen unterscheidet. Im zweiten Teil geht es um Handlungsmöglichkeiten: Welche Warnzeichen können auf Ehrgewalt hinweisen? Was tun im Verdachtsfall? Wie geht man vor, um die Gefährdung Betroffener einzuschätzen? Welche konkreten Maßnahmen sind zu treffen – und welche Stolpersteine zu vermeiden?

Das Seminar richtet sich vorrangig an Mitarbeiter:innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen und Landesbehörden in Niedersachsen und Bremen. Interessierte aus anderen Bundesländern sind herzlich willkommen. 

Referent*innen:    

Shirin Moghaddari
Öffentlichkeitsarbeit und Advocacy, Schwerpunkt Ehrgewalt; FIM – Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.

Lale Memiş
Sozialarbeiterin; Frauenrecht ist Menschenrecht – FIM e.V.


Veranstaltung:    

23.03.2023
09.30 – 12.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.                  
Anmeldung:

Anmeldungen können über das Anmeldeformular weiter unten auf der Seite vorgenommen werden.

Teilnahmegebühr:    

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Aufgrund der BMFSFJ-Förderung können die DeBUG-Online-Seminare für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden. 

Kontakt / Rückfragen:    

Ulrike Ottl
Multiplikatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen
Tel. 0541 66888-261
ulrike.ottl@diakonie-os.de
            
Das Seminar wird veranstaltet von der DeBUG – Kontaktstelle für Niedersachsen & Bremen. 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und AWO und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.    

27.04.2023: Online-Seminar "FGM/C - Vorkommen und sozio-kulturelle Hintergründe – Proaktive und kultursensible Beratung und Unterstützung", 9.30 - 12.30 Uhr

Die Zahl, der von FGM/C betroffenen Frauen und Mädchen in Deutschland hat sich in den letzten Jahren durch die Ankunft von geflüchteten Frauen und Mädchen aus Ländern und Communities, in denen FGM/C praktiziert wird, drastisch erhöht. So sind die Mitarbeitenden in den Unterkünften für Geflüchtete häufig mit dem Thema FGM/C konfrontiert. Um die Handlungssicherheit der Mitarbeiter:innen bei der Begleitung und Beratung betroffener Frauen und Mädchen zu stärken, wird dieses Online-Seminar von der DeBUG-Kontaktstelle für Gewaltschutz in Unterkünften für Geflüchtete in Niedersachsen und Bremen angeboten. Ich freue mich, hierfür zwei sehr erfahrene Fachreferentinnen von FIM gewonnen zu haben.

Seit 2010 berät und unterstützt FIM (Frauenrecht ist Menschenrecht) Frauen, die von weiblicher Genitalbeschneidung betroffen sind. Dabei ist auch bei uns intern zunächst kontrovers diskutiert worden: Wie begegnet man betroffenen Frauen kultursensibel? Sollen und dürfen nicht-betroffene Frauen das Thema überhaupt ansprechen? 
Die Legitimation, diese geschlechtsspezifische Menschenrechtsverletzung offen zum Thema zu machen – zu enttabuisieren –, zieht FIM aus einer klaren frauenpolitischen wie menschenrechtlichen Haltung: FGM/C ist unter allen Umständen abzulehnen. Auf der anderen Seite setzt die grundsätzliche Anerkennung kultureller Diversität einen wertschätzenden Dialog voraus, der abseits von Verboten und Verurteilungen zunächst bemüht sein muss, die sozio-kulturellen Hintergründe einer Tradition zu erfassen. Doch wie kann die Ambivalenz zwischen Ablehnung einerseits und Verstehen andererseits aufgelöst werden?
In den Jahren 2010 bis 2013 hat FIM hierzu ein Community-basiertes Projekt durchgeführt. Aus den Ergebnissen dieses Projekts, der Beratungs- und Kulturexpertise unserer Kolleginnen, unseren Teamdiskussionen sowie dem Austausch mit europäischen wie afrikanischen NGOs, die sich mit FGM/C befassen, hat FIM über die Jahre ein eigenes Beratungskonzept entwickelt. Das Konzept vereint proaktive wie kultursensible Beratungsansätze und löst die Ambivalenz von Ablehnung und Verstehen mit einer einfachen Formel auf: 

Verstehen ≠ Verständnis; Verstehen ist aber gleichwohl die Grundlage eines gleichberechtigten und respektvollen Dialogs. 

In diesem Sinne bietet die Fortbildung Wissensvermittlung, Anregungen und Denkanstöße für die praktische Arbeit mit (potentiell) Betroffenen.

Eigene Fallbeispiele und Fragen können im Vorfeld gerne formuliert und anonymisiert per Mail eingesendet werden. Auch während des Seminars können über die Chatfunktion Fragen gestellt werden. Die Fragen werden an die Referentinnen weitergeleitet und nach Möglichkeit im Online-Seminar aufgegriffen.

Die Fortbildung richtet sich vorrangig an Mitarbeiter:innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen und Landesbehörden. Andere Interessierte sind herzlich willkommen!


Referentinnen:    

FIM - Frauenrecht ist Menschenrecht e.V.:

Tanja Wunderlich 
(Öffentlichkeitsarbeit und Advocacy) 

Hawo Abdulle 
(Sozialhelferin – FGM/C / Somalia)

Veranstaltung:    

27.04.2023
09.30 – 12.30 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Den Zugangslink erhalten Sie zeitnah vor der Veranstaltung.          

Teilnahmegebühr:    

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.

Kontakt:        

Ulrike Ottl
Multiplikatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen

Anmeldung:     

Eine Anmeldung kann weiter unten auf dieser Seite über das Anmeldeformular vorgenommen werden.


Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen. 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und AWO und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.
 

02.05.2023 "6. digitaler Austausch Gewaltschutz in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen" 10.00 - 12.00 Uhr

„Gewaltschutz in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen“ – das ist ein Thema, das die Mitarbeitenden in kommunalen Behörden, die mit der Umsetzung betraut sind, oft vor viele Herausforderungen stellt.

Seit Ende 2021 findet quartalsweise ein Fachaustausch für Vertreter:innen der Kommunen und Mitarbeiter:innen in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen statt, bei dem die Möglichkeit zu Vernetzung und Austausch gegeben werden soll.
Mitarbeitende, die sich über das Thema informieren wollen oder überlegen, ein Gewaltschutzkonzept für die Unterkünfte zu erstellen oder bereits mit dem Prozess befasst sind, sind herzlich eingeladen.
Herzlich eingeladen sind auch Mitarbeitende aus Kommunen, die bereits über ein Schutzkonzept verfügen und bereit sind, ihre best-practice-Beispiele mit anderen Kommunen zu teilen.
Gewaltschutz ist eine Aufgabe, die am besten in der Vernetzung und im Austausch mit vielen anderen gelingt.

Ein Einstieg für Kommunen in den Austausch ist jederzeit möglich, die Teilnahme an den ersten Veranstaltungen ist nicht Voraussetzung für die weitere Teilnahme. 

Neben Raum für Austausch und Vernetzung ist jeweils auch ein Fachinput geplant. 

Ausgangssituation: Das im August 2019 in Kraft getretene „Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ enthält erstmalig eine bundesweite Verbindlichkeit zum Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen. So sollen die Länder nach §44 Abs. 2a Asylgesetz „geeignete Maßnahmen treffen, um bei der Unterbringung Asylbegehrender (…) den Schutz von Frauen und schutzbedürftigen Personen zu gewährleisten.“
Dies gilt gemäß §53 Abs. 3 Asylgesetz auch für die Unterbringung in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften.
Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Mitarbeiter*innen in kommunalen Behörden und Unterkünften in Niedersachsen. Wie immer sind auch Teilnehmende aus anderen Bundesländern sehr herzlich willkommen.


Organisation:

Ulrike Ottl
Multiplikatorin für Gewaltschutz in Unterkünften für Geflüchtete
DeBUG-Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen
ulrike.ottl@diakonie-os.de
Tel.: 0541-66888-261


Veranstaltung:

02.05.2023 / 10.00 - 12.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.

 

Fachinput: 

Weitere Informationen folgen. Themenwünsche können gerne eingereicht werden. 

 

Referentin: 

Ulrike Ottl,

DeBUG-Kontaktstelle für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen und Bremen,

Diakonisches Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück gGmbH

 

Teilnahmegebühr:

Die DeBUG-Online-Veranstaltungen können für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden, da das Projekt DeBUG vom BMFSFJ gefördert wird.


Anmeldungen:

Anmeldungen können über das Anmeldeformular auf dieser Webseite vorgenommen werden. Bitte scrollen Sie dazu nach unten. 

 

Das Austauschtreffen wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

An dieser Stelle sei auch auf das kostenfreie Beratungsangebot der DeBUG-Kontaktstellen hingewiesen, dass sowohl von Mitarbeiter:nnen der kommunalen Behörden und Landesbehörden als auch von Mitarbeiter:innen in den kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes in Anspruch genommen werden kann.
Beraten wird zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes in Unterkünften, den Bedarfen besonders vulnerabler Personengruppen und der Erstellung und Implementierung von Schutzkonzepten.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne unverbindlich an die DeBUG-Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und AWO und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

12.05.2023: Online-Seminar "Intervention bei Häuslicher Gewalt in Unterkünften für geflüchtete Menschen" / 9.00 - 13.00 Uhr

 

Um die Handlungsfähigkeit von Mitarbeiter:innen in Unterkünften für geflüchtete Menschen zu stärken, bietet die Kontaktstelle DeBUG Niedersachsen und Bremen (Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften) in Zusammenarbeit mit Henrike Krüsmann die Fortbildung zum Thema „Intervention bei Häuslicher Gewalt in Unterkünften für geflüchtete Menschen“ an.

Häusliche Gewalt ist die stärkste Bedrohung für die Sicherheit von Frauen und Kindern. 
In der Regel existiert kein isolierter gewalttätiger Vorfall, sondern die Tätlichkeiten sind eingebettet in einen sich ständig wiederholenden Kreislauf der Gewalt. Es gibt zahlreiche Gründe, die den Ausstieg aus einer Gewaltbeziehung erschweren. Vor allem Migrantinnen stehen vor besonderen Herausforderungen. 
Damit bei häuslicher Gewalt zielführend interveniert werden kann, ist ein Fachwissen um die Dynamiken und Hintergründe unumgänglich. Kenntnisse über die Formen und Folgen von häuslicher Gewalt, die Auswirkungen auf die Kinder, Opferambivalenzen und Täterstrategien bewahren vor Ablenkungen in Gesprächen, erleichtern die Kommunikation mit Betroffenen und festigen den Blick auf die Themen Schutz und Sicherheit. 

Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter:innen in Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen, in kommunalen Behörden und Landesbehörden sowie in Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen.


Referentin:

Henrike Krüsmann                                                                  

tätig als Koordinatorin BIG e.V.
Master Soziale Arbeit                         
Insoweit erfahrene Fachkraft Kinderschutz

Veranstaltung:     

12.05.2023
9.00 – 13.00 Uhr 

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt. 

Teilnahmegebühr:    

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Aufgrund der Förderung durch das BMFSFJ können die Seminare für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden.
            
Kontakt:        

Ulrike Ottl
Multiplikatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen
ulrike.ottl@diakonie-os.de
0541/66888-261

Die Anmeldung nehmen Sie bitte über das Anmeldeformular weiter unten auf der Webseite vor. l


Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen. 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und AWO und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.
    
 

 

01.06.2023: Online-Seminar „Nähe und Distanz in der professionellen Arbeit mit geflüchteten Menschen" / 9.00 - 14.30 Uhr-ausgebucht!-

Ein ausgewogenes Verhältnis von Nähe und Distanz ist die Grundlage professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit und Beratung und gleichermaßen wichtig für Klient*in und Berater*in.
In diesem interaktiven Online-Seminar, das zu Reflexion einlädt, wird daher auf verschiedene Fragen eingegangen: 
Wieviel Nähe / wieviel Distanz pflege ich in meinen Arbeitsbeziehungen zu Klient*innen? Welches Verhältnis ist ausgewogen? Was passiert, wenn es zu viel Nähe, bzw. zu viel Distanz in den Arbeitsbeziehungen gibt? Wie kann ich klare Grenzen setzen? Darf ich mich abgrenzen? Warum ist das so wichtig für Klient*in und Berater*in?
Das Seminar beinhaltet auch eine Einführung in das Thema „Trauma“, da Traumata häufig mit erlebten Grenzverletzungen einhergehen. Es wird speziell auf die Bedürfnisse von traumatisierten Klient*innen in Bezug auf Grenzziehung eingegangen. 
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Thema Selbstfürsorge für Sozialarbeiter*innen / Berater*innen, das eine große Schnittmenge zum Thema „Nähe und Distanz“ aufweist.

Das interaktive Online-Seminar beinhaltet praktische Übungen und Reflexionsmöglichkeiten, die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, Fallbeispiele aus der eigenen Arbeitspraxis einzubringen. Das Seminar und ist sowohl für Berufseinsteiger*innen als auch Sozialarbeiter*innen bzw. Berater*innen mit jahrelanger Berufspraxis konzipiert, die sich Zeit nehmen möchten, ihre Routinen zu hinterfragen und zu überprüfen. 

Da das Online-Seminar auf Austausch angelegt ist und auch Gruppenarbeiten geplant sind, wird gebeten, nach Möglichkeit von einem Gerät mit Kamera aus teilzunehmen.

Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter*innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen, sowie in Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen.


Referentin:    

Tamara Jupiter
Psychotherapiewissenschaftlerin (Mag.pth.), Heilpraktikerin für Psychotherapie (HP psych.)
Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. (NTFN)
    
Veranstaltung:    

01.06.2023
09.00 – 14.30 Uhr (incl. Pausen)

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.          

Teilnahmegebühr:    

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Aufgrund der Förderung durch das BMFSFJ können die Seminare für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden.

Kontakt:        

Ulrike Ottl
Multiplikatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen


Die Teilnehmer*innenplätze sind begrenzt, um einen Austausch im Seminar zu ermöglichen.
Die Anmeldung nehmen Sie bitte über das Anmeldeformular auf der Webseite der DeBUG-Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen vor.

Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen. 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und AWO und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.
    

29.06.2023: Online-Seminar "Nähe und Distanz in der professionellen Arbeit mit geflüchteten Menschen" / 09.00 - 14.30 Uhr

Ein ausgewogenes Verhältnis von Nähe und Distanz ist die Grundlage professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit und Beratung und gleichermaßen wichtig für Klient*in und Berater*in.
In diesem interaktiven Online-Seminar, das zu Reflexion einlädt, wird daher auf verschiedene Fragen eingegangen: 
Wieviel Nähe / wieviel Distanz pflege ich in meinen Arbeitsbeziehungen zu Klient*innen? Welches Verhältnis ist ausgewogen? Was passiert, wenn es zu viel Nähe, bzw. zu viel Distanz in den Arbeitsbeziehungen gibt? Wie kann ich klare Grenzen setzen? Darf ich mich abgrenzen? Warum ist das so wichtig für Klient*in und Berater*in?
Das Seminar beinhaltet auch eine Einführung in das Thema „Trauma“, da Traumata häufig mit erlebten Grenzverletzungen einhergehen. Es wird speziell auf die Bedürfnisse von traumatisierten Klient*innen in Bezug auf Grenzziehung eingegangen. 
Ein weiterer Fokus liegt auf dem Thema Selbstfürsorge für Sozialarbeiter*innen / Berater*innen, das eine große Schnittmenge zum Thema „Nähe und Distanz“ aufweist.

Das interaktive Online-Seminar beinhaltet praktische Übungen und Reflexionsmöglichkeiten, die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, Fallbeispiele aus der eigenen Arbeitspraxis einzubringen. Das Seminar und ist sowohl für Berufseinsteiger*innen als auch Sozialarbeiter*innen bzw. Berater*innen mit jahrelanger Berufspraxis konzipiert, die sich Zeit nehmen möchten, ihre Routinen zu hinterfragen und zu überprüfen. 

Da das Online-Seminar auf Austausch angelegt ist und auch Gruppenarbeiten geplant sind, wird gebeten, nach Möglichkeit von einem Gerät mit Kamera aus teilzunehmen.

Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter*innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen, sowie in Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen.


Referentin:    

Tamara Jupiter
Psychotherapiewissenschaftlerin (Mag.pth.), Heilpraktikerin für Psychotherapie (HP psych.)
Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V. (NTFN)
    
Veranstaltung:    

29.06.2023
09.00 – 14.30 Uhr (incl. Pausen)

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.          

Teilnahmegebühr:    

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Aufgrund der Förderung durch das BMFSFJ können die Seminare für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden.

Kontakt:        

Ulrike Ottl
Multiplikatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen


Die Teilnehmer*innenplätze sind begrenzt, um einen Austausch im Seminar zu ermöglichen.
Die Anmeldung nehmen Sie bitte über das Anmeldeformular weiter unten auf der Webseite vor.
 

Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen. 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und AWO und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.
    

Auf Anfrage: kostenlose Online-Seminare für Teams in Unterkünften für Geflüchtete, Betreiber*innen und Mitarbeiter*innen kommunaler Behörden

Die DeBUG-Kontaktstelle bietet für Teams in Unterkünften für Geflüchtete, Betreiberorganisationen und Mitarbeiter*innen kommunaler Behörden team- oder behördeninterne Online-Seminare zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes und der Erstellung von Schutzkonzepten ergänzend zu den öffentlichen träger- und einrichtungsübergreifenden Online-Seminaren an. Dort können sich Teams von Unterkünften oder kommunalen Behörden gezielt mit dem Gewaltschutz bzw. Schutzkonzept in ihrer / ihren eigenen Einrichtung(en) befassen. 

Die Veranstaltungen werden individuell auf Ihre Fragestellungen und Bedarfe zugeschnitten. Nehmen Sie gerne Kontakt auf 

Ulrike Ottl
Multiplikatorin für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen
ulrike.ottl@diakonie-os.de
0541/66888-261

Zu folgenden Themen können derzeit Online-Seminare angeboten werden. Auch Präsenzseminare sind nach Absprache und in Übereinstimmung mit den geltenden Coronaschutzbestimmungen möglich.

Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften

  • Vorstellung der „Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Unterkünften“ (BMFSFJ und UNICEF)
  • Erläuterung verschiedener Formen von Gewalt
  • Betrachtung besonders vulnerabler Personengruppen
  • Bestandteile von Schutzkonzepten

 

Partizipative Risikoanalyse in Unterkünften für Geflüchtete

  • Bedeutung einer Risikoanalyse im Rahmen der Erstellung eines Gewaltschutzkonzeptes
  • Grundlagen einer partizipativen einrichtungsspezifischen Risikoanalyse
  • Beteiligte Personengruppen
  • Vorstellung verschiedener Methoden
  • Gelingensbedingungen und Herausforderungen

 

Ablaufpläne

  • Klare Handlungsschritte, Zuständigkeiten und Meldeketten werden definiert
  • Verschiedene potentiell eintretende Notfälle / Vorfälle werden identifiziert
  • Ermöglichung umgehender und sicherer Intervention bei Gewaltvorfällen
  • Erhöhung der Handlungssicherheit von Mitarbeitenden bei Gewaltvorfällen

 

Netzwerkanalyse

  • Überprüfung der bestehenden internen und externen Vernetzung der eigenen Einrichtung
  • Welche Kooperations- und Netzwerkpartner*innen gibt es?
  • Gibt es Lücken in der Vernetzung?
  • Aufbau einer Adressdatenbank

 

Verhaltenskodex

  • Bestandteile eines Verhaltenskodex: wertschätzender, grenzachtender Umgang; Respekt, Akzeptanz, angemessener Umgang mit Nähe und Distanz
  • Formulierung von implizit vorhandenen Normen zum Umgang mit Klient*innen
  • Erarbeitung eines einrichtungsspezifischen Verhaltenskodex
  • Überarbeitung eines bereits vorliegenden Verhaltenskodex

Die Veranstaltungen werden mit Zoom oder einer von Ihnen bereitgestellten Plattform durchgeführt.

Die Seminare werden veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen. 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und AWO und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.
 

Ihre Anmeldung

Hinweis: Sie können das Anmeldeformular jeweils für die Anmeldung zu einem Seminar nutzen. Sollten Sie sich für mehrere Veranstaltungen anmelden wollen, tätigen Sie die Anmeldungen aus organisatorischen Gründen bitte einzeln. Vielen Dank!

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