Zum Inhalt springen

Sie sind hier:

Gewaltschutz

Projekt DeBUG

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen“ (DeBUG) ist ein trägeroffenes Angebot und verfolgt das Ziel, Unterkünfte für geflüchtete Menschen sowie Betreiber- und Trägerorganisationen beim Aufbau oder bei der der Verbesserung des Gewaltschutzes zu unterstützen. Hierfür werden „Multiplikator*innen für Gewaltschutz“ auf Landesebene eingesetzt.

DeBUG ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Diakonie Deutschland, Deutscher Caritasverband, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Unsere Mitarbeiter*innen Ulrike Ottl und Jessica Hotze sind als Multiplikator*innen für Gewaltschutz trägerübergreifend für Niedersachsen und Bremen tätig und unterstützen Unterkünfte für geflüchtete Menschen bei Aufbau und Umsetzung von Strukturen zum Gewaltschutz.

Eine spezielle Rolle nehmen in diesem Kontext besonders vulnerable Personengruppen wie z.B. Kinder, Jugendliche, allein reisende Frauen, LSBTIQ*-Geflüchtete, Personen mit Trauma-Folgestörungen und Erkrankungen sowie Behinderungen ein. Grundlage für die Arbeit der Multiplikator*innen bieten die im Rahmen der Bundesinitiative erarbeiteten Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften. Sie gelten als Leitlinien für die Erstellung und Umsetzung von Schutzkonzepten in allen Unterkünften für geflüchtete Menschen.

Die Multiplikator*innen unterstützt in folgenden Bereichen:

  • Beratung bei Gewaltvorfällen
  • Beratung zur Erstellung von Schutzkonzepten
  • Beratung bei der Durchführung von einrichtungsinternen partizipativen Risiko- und Bedarfsanalysen
  • Ausbau von Kooperations- und Vernetzungsstrukturen
  • Sensibilisierung aller Akteur*innen
  • Vermittlung von Schulungsangeboten für Mitarbeiter*innen in den Unterkünften geflüchteter Menschen

Die Beratung erfolgt telefonisch und auf Wunsch gerne vor Ort in den Unterkünften.

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.gewaltschutz-gu.de/projekte/debug

Zur Implementierung und Begleitung von Bewohner*innenräten in Unterkünften für geflüchtete Menschen wurde ein Praxisleitfaden entwickelt und veröffentlicht.
Den Praxisleitfaden finden Sie hier 

Flyer Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 

 

 

 

 

 

Veranstaltungen

Die DeBUG-Kontaktstelle für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen und Bremen bietet eine Fortbildungsreihe für Mitarbeitende in Unterkünften für geflüchtete Menschen, in kommunalen Behörden und Landesbehörden sowie in Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen an.

Die Seminarreihe beinhaltet Themen zu Gewaltprävention in Unterkünften, Bedarfe besonders vulnerabler Personengruppen, Erstellung von Schutzkonzepten etc. Die Planung der Seminare erfolgt dabei bedarfsorientiert und sehr praxisnah. Die Seminare sollen die Handlungssicherheit von Mitarbeitenden in den genannten Bereichen erhöhen und einen einrichtungsübergreifenden Fachaustausch zum Thema Gewaltschutz ermöglichen.

Alle Seminare finden in digitaler Form statt. Haupt- und Ehrenamtlich aus allen Bundesländern sind herzlich willkommen.

Auf Anfrage: kostenlose Online-Seminare für Teams in Unterkünften für Geflüchtete, Betreiber:innen und Mitarbeiter:innen kommunaler Behörden

Die DeBUG-Kontaktstelle bietet für Teams in Unterkünften für Geflüchtete, Betreiberorganisationen und Mitarbeiter:innen kommunaler Behörden team- oder behördeninterne Online-Seminare zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes und der Erstellung von Schutzkonzepten ergänzend zu den öffentlichen träger- und einrichtungsübergreifenden Online-Seminaren an. Dort können sich Teams von Unterkünften oder kommunalen Behörden gezielt mit dem Gewaltschutz bzw. Schutzkonzept in ihrer / ihren eigenen Einrichtung(en) befassen. 

Diese Online-Seminare bieten wir vorrangig für Einrichtungen in Niedersachsen und Bremen an. Bitte wenden Sie sich an die DeBUG-Multiplikator:innen für Gewaltschutz, die in Ihrem Bundesland tätig sind. Eine Liste der Ansprechpersonen finden Sie hier: https://www.gewaltschutz-gu.de/projekte/debug. Sollte es in Ihrem Bundesland aktuell keine DeBUG-Multiplikator:innen geben, nehmen Sie bitte Kontakt zu der Zentrale Koordinierungsstelle für Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften, Tatevik Dallakyan (t.dallakyan@remove-this.albatrosggmbh.de), auf.

Die Veranstaltungen werden individuell auf Ihre Fragestellungen und Bedarfe zugeschnitten. Nehmen Sie gerne Kontakt auf 

Ulrike Ottl und Jessica Hotze
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen
debug.ni.hb@remove-this.diakonie-os.de 
0176-12001542 oder 015776379842

 

Zu folgenden Themen können derzeit Online-Seminare angeboten werden. Auch Präsenzseminare sind nach Absprache möglich.

Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften

  • Vorstellung der „Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Unterkünften“ (BMFSFJ und UNICEF)
  • Erläuterung verschiedener Formen von Gewalt
  • Betrachtung besonders vulnerabler Personengruppen
  • Bestandteile von Schutzkonzepten

 

Partizipative Risikoanalyse in Unterkünften für Geflüchtete

  • Bedeutung einer Risikoanalyse im Rahmen der Erstellung eines Gewaltschutzkonzeptes
  • Grundlagen einer partizipativen einrichtungsspezifischen Risikoanalyse
  • Beteiligte Personengruppen
  • Vorstellung verschiedener Methoden
  • Gelingensbedingungen und Herausforderungen

 

Ablaufpläne

  • Klare Handlungsschritte, Zuständigkeiten und Meldeketten werden definiert
  • Verschiedene potentiell eintretende Notfälle / Vorfälle werden identifiziert
  • Ermöglichung umgehender und sicherer Intervention bei Gewaltvorfällen
  • Erhöhung der Handlungssicherheit von Mitarbeitenden bei Gewaltvorfällen

 

Netzwerkanalyse

  • Überprüfung der bestehenden internen und externen Vernetzung der eigenen Einrichtung
  • Welche Kooperations- und Netzwerkpartner*innen gibt es?
  • Gibt es Lücken in der Vernetzung?
  • Aufbau einer Adressdatenbank

 

Verhaltenskodex

  • Bestandteile eines Verhaltenskodex: wertschätzender, grenzachtender Umgang; Respekt, Akzeptanz, angemessener Umgang mit Nähe und Distanz
  • Formulierung von implizit vorhandenen Normen zum Umgang mit Klient*innen
  • Erarbeitung eines einrichtungsspezifischen Verhaltenskodex
  • Überarbeitung eines bereits vorliegenden Verhaltenskodex

Die Veranstaltungen werden mit Zoom oder einer von Ihnen bereitgestellten Plattform durchgeführt.

Die Seminare werden veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen. 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.
 

26.08.2024 Online-Seminar "Racism and discrimination: critical self-reflection and intervention in the work with refugees" / 10.00 - 13.00 Uhr

ACHTUNG: Das Seminar wird in Englisch gehalten. 

 

Oftentimes, there is confusion and uncertainty in terms of how to intervene in cases involving racism and discrimination by social workers and others who deal with refugees.
In this online seminar, we shall be looking at issues of power structures and power relations. One main focus is to understand structures of discrimination and the own involvement to learn to develop a critical self-reflection as permanent/ongoing practice in the own work with refugees.
At issue is “how best to react” in instances of discrimination and racism for example, when you are a witness to the act or you are involved. The aim of the seminar is to make participants aware of the dynamics and intersectional complexity at play with discrimination and marginalisation.

The seminar is open to Counsellors, Social Workers, Educators/Teachers, Students, Security Staff and public office holders.

***
Oft herrscht Verwirrung und Unsicherheit darüber, wie Sozialarbeiter*innen und andere Personen, die mit geflüchteten Personen zu tun haben, in Fällen von Rassismus und Diskriminierung intervenieren sollen.
In diesem Online-Seminar werden wir uns mit Fragen von Machtstrukturen und Machtverhältnissen beschäftigen. Ein wesentlicher Fokus dabei ist, Strukturen der Diskriminierung und eigener Involviertheit zu verstehen, um eine kontinuierliche Praxis kritischer Selbstreflexion in der Arbeit mit geflüchteten Menschen ausbilden zu können.
Es geht zugleich um die Frage, wie ich “am besten reagieren” kann, wenn ich Zeuge von Diskriminierung und Rassismus werde oder selbst betroffen bin. Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer*innen für die komplexen Dynamiken und intersektionalen Verwobenheiten zu sensibilisieren, die bei Diskriminierung und Ausgrenzung im Spiel sind.

 

Die Fortbildung richtet sich vorrangig an haupt-  und ehrenamtlich Mitarbeiter:innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen und Landesbehörden.

 

Referenten:              

Dr. Sunny Omwenyeke

Bremen Solidarity Centre (BreSoC) e.V.

Dr. Bozzi Schmidt

Bremen Solidarity Centre (BreSoC) e.V.

 

Veranstaltung:             

26.08.06.2024

10.00 – 13.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.         

                           

Teilnahmegebühr: 

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.

 

Kontakt:                 

Ulrike Ottl und Jessica Hotze

Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen

debug.ni.hb@diakonie-os.de 

Tel.: 0541-66888-261

 

Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

 

 

29.08.2024 Präsenzveranstaltung "7. Forum Migration, Flucht und Behinderung & Fachaustausch Gewaltschutz" / 14.00 - 17.00 Uhr

Präsenzveranstaltung: 7. Forum Migration, Flucht und Behinderung & Fachaustausch Gewaltschutz

Unterstützungsangebote für Geflüchtete mit Behinderung und/oder Pflegebedarf in Bremen

Wann: Donnerstag, 29. August 2024, 14:00 – 17:00 Uhr
Wo: Börsenhof A, Raum 301 a+b, Am Markt 20 (Eingang Dieter-Klink-Platz) 28195 Bremen

Nicht zuletzt seit dem Beginn des Krieges gegen die Ukraine kommen zunehmend geflüchtete Menschen mit Behinderung und/oder Pflegebedarf in Bremen an. Mitarbeitende der Verwaltung, von Unterkünften und Anlaufstellen für Geflüchtete stehen vor der Herausforderung Angebote zur Unterstützung bei Behinderung/ Pflegebedürftigkeit zu organisieren. Mit der Erweiterung der Personalkapazität der Psychologischen Erstberatungsstelle in der Erstaufnahmeeinrichtung in Blumenthal (zukünftig HELP 4 YOU), dem Angebot der Beratung von Geflüchteten durch die EUTB-Stellen (Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung) sowie der Schaffung von Plätzen für Geflüchtete in einer Pflegeeinrichtung des ASB wurden in Bremen bereits einige Unterstützungsstrukturen aufgebaut. Im Rahmen der Veranstaltung stellen sich genannte Unterstützungsangebote vor.

Die Veranstaltung wird organisiert durch den Arbeitsstab des Bremer Landesbehindertenbeauftragten und der LVG & AFS in Kooperation mit der DeBUG-Stelle Niedersachsen & Bremen der Diakonie Osnabrück.

Die Anmeldung zu dieser Veranstaltung erfolgt über die Homepage des Landesbehindertenbeauftragten der Freien Hansestadt Bremen unter: 

https://www.behindertenbeauftragter.bremen.de/themen/migration-und-behinderung-entwicklungszusammenarbeit/vii-forum-migration-flucht-und-behinderung-43577

 

Ablauf

13:45 Uhr Ankommen

14:00 Uhr
Begrüßung und Einleitung in das Thema
Kai Baumann (Arbeitsstab LBB) & Marcus Wächter-Raquet (LVG & AFS)
Ulrike Ottl & Jessica Hotze (DeBUG-Stelle Niedersachsen & Bremen der Diakonie Osnabrück)

14:10 Uhr
Input: Wahrnehmung der aktuellen Situation von Geflüchteten mit Behinderung in Bremen
Kai Baumann & Marcus Wächter-Raquet

14:20 Uhr
Wie ist die Situation von Geflüchteten mit Behinderung und/oder Pflegebedarf in Bremen?

14:40 Uhr
Input: Beratungsstelle HELP 4 YOU aus der Erstaufnahmeeinrichtung Lindenstraße
Lucie Schlüter, Lena Uman (Psychologische Erstberatung) & Justina Hutchinson (Erkennung besonderer Schutzbedarfe)

Pause - Zeit zum netzwerken

15:25 Uhr
Input: Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung in Bremen und deren Angebot
Florian Grams (Landesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe Behinderter Menschen)

16:00 Uhr
Input: Ansätze zur Verbesserung der Versorgungssituation pflegebedürftiger und/ oder behinderter Geflüchteter
Sophie Hellge (Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration)
Claus Appasamy (Gesundheitsamt Bremen)
Yvonne Schönleben (ASB Landesverband Bremen e.V.)

ca. 16:30 Uhr Ende der Veranstaltung

Anmeldung

Zum Anmeldeformular
Die Veranstaltung ist kostenlos und barrierefrei zu erreichen. Zur Planung von weiteren Unterstützungsmöglichkeiten möchten wir Sie bitten, Ihren konkreten Bedarf an Deutscher Gebärdensprache oder anderen Notwendigkeiten frühzeitig anzumelden. Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, können aber dennoch nicht garantieren, dass wir jegliche Unterstützungsmöglichkeiten zur Verfügung stellen können.

02.09.2024 Online-Seminar: "Intervention bei Häuslicher Gewalt in Unterkünften für geflüchtete Menschen" / 09.00 - 13.00 Uhr

Um die Handlungsfähigkeit von Mitarbeiter:innen in Unterkünften für geflüchtete Menschen zu stärken, bietet die Kontaktstelle DeBUG Niedersachsen und Bremen (Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften) in Zusammenarbeit mit Henrike Krüsmann die Fortbildung zum Thema „Intervention bei Häuslicher Gewalt in Unterkünften für geflüchtete Menschen“ an.

 

Häusliche Gewalt ist die stärkste Bedrohung für die Sicherheit von Frauen und Kindern.

In der Regel existiert kein isolierter gewalttätiger Vorfall, sondern die Tätlichkeiten sind eingebettet in einen sich ständig wiederholenden Kreislauf der Gewalt. Es gibt zahlreiche Gründe, die den Ausstieg aus einer Gewaltbeziehung erschweren. Vor allem Migrantinnen stehen vor besonderen Herausforderungen.

Damit bei häuslicher Gewalt zielführend interveniert werden kann, ist ein Fachwissen um die Dynamiken und Hintergründe unumgänglich. Kenntnisse über die Formen und Folgen von häuslicher Gewalt, die Auswirkungen auf die Kinder, Opferambivalenzen und Täterstrategien bewahren vor Ablenkungen in Gesprächen, erleichtern die Kommunikation mit Betroffenen und festigen den Blick auf die Themen Schutz und Sicherheit.

 

Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter:innen in Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen, in kommunalen Behörden und Landesbehörden sowie in Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen.

 

Referentin:                   

Henrike Krüsmann                                                                                       

tätig als Koordinatorin BIG e.V.

Master Soziale Arbeit                                                                                

Insoweit erfahrene Fachkraft Kinderschutz

 

Veranstaltung:             

02.09.2024

9.00 – 13.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.

 

Organisation:

Ulrike Ottl und Jessica Hotze
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen
DeBUG-Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen
debug.ni.hb@remove-this.diakonie-os.de 
Tel.: 0541-66888-261

 

Teilnahmegebühr:

Die DeBUG-Online-Veranstaltungen können für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden, da das Projekt DeBUG vom BMFSFJ gefördert wird.


Anmeldungen:

Anmeldungen können über das Anmeldeformular auf dieser Webseite vorgenommen werden. Bitte scrollen Sie dazu nach unten. 

 

Das Austauschtreffen wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

An dieser Stelle sei auch auf das kostenfreie Beratungsangebot der DeBUG-Kontaktstellen hingewiesen, dass sowohl von Mitarbeiter:nnen der kommunalen Behörden und Landesbehörden als auch von Mitarbeiter:innen in den kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes in Anspruch genommen werden kann.
Beraten wird zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes in Unterkünften, den Bedarfen besonders vulnerabler Personengruppen und der Erstellung und Implementierung von Schutzkonzepten.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne unverbindlich an die DeBUG-Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

 

11.09.2024 Online-Seminar "Beratung zu Dritt – Sprachmittlung in der Beratung von geflüchteten Menschen. Ein Seminar für Dolmetschende" / 15.00 - 18.00 Uhr

Beratung mit Dolmetschenden bringt für die Triade einige Besonderheiten mit sich. Die Fortbildung bereitet Dolmetschende auf dieses besondere Setting vor. Ziel ist es, sich mit Rahmenbedingungen und Regeln für die Beratung von Menschen mit psychisch belasteten vertraut zu machen. Gemeinsam wird die Beratungssituation ausprobiert und der Umgang mit Herausforderungen geübt. Es ist Zeit für Austausch und Rückfragen eingeplant. Inhalte sind unter anderem:

  1. Was ist das Besondere am Sprachmitteln in Beratung und Therapie?
  2. Was sollte ich beachten, wenn ich in Gesprächen mit psychisch belasteten Menschen dolmetsche?
  3. Wie kann ich mit Herausforderungen und Belastungen umgehen?
  4. Wie kann dolmetschen per Video/ Telefon funktionieren?

 

 

Die Fortbildung richtet sich vorrangig an haupt- und ehrenamtlich Mitarbeiter:innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen und Landesbehörden.

 

Referentinnen:              

Jana Bauer,

Psychologische Psychotherapeutin

(NTFN e.V., PSZ Osnabrück)

 

Manal Grannas-Younesse

Dolmetscherin für Arabisch, u.a. für das PSZ Osnabrück tätig

 

Veranstaltung:              

11.09.2024

15.00 – 18.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.                     

 

Teilnahmegebühr:         

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.

 

Kontakt:                      

Ulrike Ottl und Jessica Hotze

Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen

Debug.ni.hb@diakonie-os.de

Die Teilnehmer:innenplätze sind begrenzt, um einen Austausch im Seminar zu ermöglichen

 

Teilnahmegebühr:

Die DeBUG-Online-Veranstaltungen können für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden, da das Projekt DeBUG vom BMFSFJ gefördert wird.


Anmeldungen:

Anmeldungen können über das Anmeldeformular auf dieser Webseite vorgenommen werden. Bitte scrollen Sie dazu nach unten. 

 

Das Austauschtreffen wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

 

 

12.09.2024 Online-Fachaustausch "Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in BREMEN" / 10.00 - 12.00 Uhr

„Gewaltschutz in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen“ – das ist ein Thema, das die Mitarbeitenden in kommunalen Behörden, die mit der Umsetzung betraut sind, oft vor viele Herausforderungen stellt.

Seit mehreren Jahren findet quartalsweise ein Fachaustausch für  Mitarbeiter:innen der Unterkünften für geflüchtete Menschen und Beratungsstellen in Bremen statt, bei dem die Möglichkeit zu Vernetzung und Austausch gegeben werden soll.
Mitarbeitende, die sich mit der Umsetzung von Gewaltschutz, dem Aufbau präventiver Strukturen sowie konkreter Fallarbeit beschäftigen wollen, sind herzlich eingeladen.

Gewaltschutz ist eine Aufgabe, die am besten in der Vernetzung und im Austausch mit vielen anderen gelingt.

Ein Einstieg für Mitarbeitende in Unterkünften ist jederzeit möglich, die Teilnahme an den ersten Veranstaltungen ist nicht Voraussetzung für die weitere Teilnahme. 

Neben Raum für Austausch und Vernetzung ist jeweils auch ein Fachinput geplant. 

Ausgangssituation: Das im August 2019 in Kraft getretene „Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ enthält erstmalig eine bundesweite Verbindlichkeit zum Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen. So sollen die Länder nach §44 Abs. 2a Asylgesetz „geeignete Maßnahmen treffen, um bei der Unterbringung Asylbegehrender (…) den Schutz von Frauen und schutzbedürftigen Personen zu gewährleisten.“
Dies gilt gemäß §53 Abs. 3 Asylgesetz auch für die Unterbringung in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften.
Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Mitarbeiter*innen in kommunalen Behörden und Unterkünften in Niedersachsen. Wie immer sind auch Teilnehmende aus anderen Bundesländern sehr herzlich willkommen.

Veranstaltung:

12.09.2024 / 10.00 - 12.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.

Gäste: 

Nicole Britzke stellt das Projekt Prepare vor. Bei Prepare handelt es sich um ein Gruppenangebot für Menschen mit Fluchterfahrungen, belastenden traumatischen Erlebnissen und Suchtmittelkonsum.

Weitere Themenwünsche für die Tagesordnung bitte an debug.ni.hb@remove-this.diakonie-os.de schicken.

Organisation:

Ulrike Ottl und Jessica Hotze
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen
DeBUG-Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen
debug.ni.hb@remove-this.diakonie-os.de 
Tel.: 0541-66888-261

 

Teilnahmegebühr:

Die DeBUG-Online-Veranstaltungen können für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden, da das Projekt DeBUG vom BMFSFJ gefördert wird.


Anmeldungen:

Anmeldungen können über das Anmeldeformular auf dieser Webseite vorgenommen werden. Bitte scrollen Sie dazu nach unten. 

 

Das Austauschtreffen wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

An dieser Stelle sei auch auf das kostenfreie Beratungsangebot der DeBUG-Kontaktstellen hingewiesen, dass sowohl von Mitarbeiter:nnen der kommunalen Behörden und Landesbehörden als auch von Mitarbeiter:innen in den kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes in Anspruch genommen werden kann.
Beraten wird zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes in Unterkünften, den Bedarfen besonders vulnerabler Personengruppen und der Erstellung und Implementierung von Schutzkonzepten.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne unverbindlich an die DeBUG-Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

13.09.2024 Online-Seminar "Umgang mit Kindeswohlgefährdung in Unterkünften für geflüchteten Menschen" / 09:00 - 13:00 Uhr

Der Umgang mit dem Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung stellt eine herausfordernde Situation für Mitarbeiter:innen in Unterkünften für Geflüchtete dar.

Dieses Online-Seminar soll Mitarbeiter:innen in ihrer Handlungssicherheit im Umgang mit diesem Thema stärken.

Zum einen geht es um das Erkennen von Gefährdungsmomenten für eine Kindeswohlgefährdung, zum anderen geht es um das Handeln auf der Grundlage der geltenden rechtlichen Grundlagen, wie zum Beispiel dem Bundeskinderschutzgesetz.

Kinderschutz im Kontext von Flucht und Migration erfordert zudem ein migrations- und kultursensibles Arbeiten mit den Familien.

Thematisiert werden auch die Kooperation mit den Eltern und ihren Kindern sowie die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt.

 

Eigene Fallbeispiele und Fragen können bereits im Vorfeld gerne formuliert und anonymisiert per Mail eingesendet werden.

 

Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter:innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen Behörden und Landesbehörden und Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen.

 

Referentin:                   

Henrike Krüsmann

Koordinatorin BIG e.V.

Master Soziale Arbeit

Insoweit erfahrene Fachkraft Kinderschutz

 

Veranstaltung:              

13.09.2024

09.00 – 13.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird zeitnah vor der Veranstaltung versandt.

 

Teilnahmegebühr:         

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Da das Projekt DeBUG vom BMFSFJ gefördert wird, kann das Online-Seminar für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden.

 

Kontakt:                      

Ulrike Ottl und Jessica Hotze

Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen

debug.ni.hb@diakonie-os.de

 

Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

 

Senden Sie gerne Fallbeispiele und Fragen im Vorfeld ein.

Die Fragen werden an die Referentin weitergeleitet und nach Möglichkeit im Online-Seminar aufgegriffen.

 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

AUSGEBUCHT 16.09.2024 Online-Seminar "Suizidprävention in Unterkünften für Geflüchtete" / 9.30-12.30 Uhr

ACHTUNG: Das Seminar ist ausgebucht. 

 

Sozialarbeiter:innen in den Unterkünfte für geflüchtete Menschen sind immer wieder mit Suizidalität von Bewohner:innen konfrontiert und müssen Wege finden, mit angekündigten oder bereits erfolgten Suizidversuchen von Bewohner:innen umzugehen. Das Thema „Suizidalität“ löst in der Regel Handlungsdruck auf das Gegenüber aus und den Druck alles richtig machen zu müssen. Zugleich werden dabei häufig große Unsicherheiten und Ängste ausgelöst. Der Umgang mit suizidalen Bewohner:innen stellt Sozialarbeiter:innen häufig vor Herausforderungen:

Wie kann Suizidalität frühzeitig erkannt werden? Wie gehe ich mit gefährdeten Bewohner:innen um? Wie kann ich sie in der Krise und durch die Krise hindurch gut begleiten und betreuen? Wie können die Sozialarbeiter:innen sich selbst vor Überforderung schützen?

Um einen professionellen Umgang damit zu finden und zielführend intervenieren zu können ist es wichtig, sich auf derartige Situationen gut vorzubereiten und sich notwendiges Wissen und Handlungskompetenz anzueignen.

Um die Handlungsfähigkeit von Mitarbeiter:innen in Gemeinschaftsunterkünften im Umgang mit suizidalen Bewohner:innen zu stärken, bietet die Kontaktstelle DeBUG Niedersachsen und Bremen (Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften) in Zusammenarbeit mit XENION – Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V. das Online-Seminar zum Thema „Suizidprävention in Flüchtlingsunterkünften“ an.

Es werden grundsätzliche Informationen zu Krisen, Suizidalität, Kriterien für die Einschätzung von Suizidalität sowie Gesprächs- und Handlungstechniken im Rahmen der Krisenintervention vermittelt.  Anhand von Fallbeispielen wird Raum gegeben über die Möglichkeiten und Grenzen sozialarbeiterischen Handelns zu diskutieren

Die Fortbildung richtet sich vorrangig an Mitarbeiter:innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen und Landesbehörden.

 

 

Referentinnen:             

Silvia Schriefers

Dipl.-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin (VT),

XENION

 

und

 

Dorothee Bruch

Dipl. Päd/MA Soziale Arbeit,

XENION

 

 

Veranstaltung:              

26.09.2024

09.30 – 12.30 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.                                             

Senden Sie gerne im Vorfeld Fragen und anonymisierte Fallbeispiele. Diese werden an die Referent:innen weitergegeben und nach Möglichkeit im Seminar aufgegriffen.

 

Teilnahmegebühr:         

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Aufgrund der BMFSFJ-Förderung können die DeBUG-Online-Seminare für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden.

 

Kontakt:                      

Ulrike Ottl und Jessoca Hotze

Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen

debug.ni.hb@diakonie-os.de

                                   

Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

23.09.2024 Online-Seminar "Selbstfürsorge in der Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten: Stressbewältigung und Resilienz stärken" / 09.00 - 13.00 Uhr

Die Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten beinhaltet oft ein erhöhte Stressbelastung. Um diese Tätigkeit langfristig auszuüben und dabei gesund zu bleiben, bedarf es einer verstärkten Selbstfürsorge.

Diese Fortbildung gibt die Möglichkeit über eigene Stressfaktoren und -reaktionen zu reflektieren und gibt Anregungen für einen selbstfürsorglicheren Umgang damit.

 

Die Fortbildung richtet sich vorrangig an haupt- und ehrenamtlich Mitarbeiter:innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen und Landesbehörden.

 

Referentin:              

Dr. Maria Beltz

Psychologische Psychotherapeutin

Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen e.V: (NTFN)

 

Veranstaltung:              

23.09.2024                   

09.00 – 13.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.                     

 

Teilnahmegebühr:         

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.

 

Kontakt:                      

Ulrike Ottl und Jessica Hotze

Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen

debug.ni.hb@remove-this.diakonie-os.de

Die Teilnehmer:innenplätze sind begrenzt, um einen Austausch im Seminar zu ermöglichen.

Anmeldungen können über das Anmeldeformular auf dieser Webseite vorgenommen werden. Bitte scrollen Sie dazu nach unten. 

 

Fragen für das Seminar können Sie gerne senden an: debug.ni.hb@remove-this.diakonie-os.de.

Die Fragen werden an die Referentin weitergeleitet und nach Möglichkeit im Online-Seminar aufgegriffen.

 

Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

30.09.2024 Online-Fachaustausch "Interkommunaler Austausch Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in NIEDERSACHSEN" / 10.00 - 12.00 Uhr

„Gewaltschutz in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen“ – das ist ein Thema, das die Mitarbeitenden in kommunalen Behörden, die mit der Umsetzung betraut sind, oft vor viele Herausforderungen stellt.

Seit Ende 2021 findet quartalsweise ein Fachaustausch für Vertreter:innen der Kommunen und Mitarbeiter:innen in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen statt, bei dem die Möglichkeit zu Vernetzung und Austausch gegeben werden soll.
Mitarbeitende, die sich über das Thema informieren wollen oder überlegen, ein Gewaltschutzkonzept für die Unterkünfte zu erstellen oder bereits mit dem Prozess befasst sind, sind herzlich eingeladen.
Herzlich eingeladen sind auch Mitarbeitende aus Kommunen, die bereits über ein Schutzkonzept verfügen und bereit sind, ihre best-practice-Beispiele mit anderen Kommunen zu teilen.
Gewaltschutz ist eine Aufgabe, die am besten in der Vernetzung und im Austausch mit vielen anderen gelingt.

Ein Einstieg für Kommunen in den Austausch ist jederzeit möglich, die Teilnahme an den ersten Veranstaltungen ist nicht Voraussetzung für die weitere Teilnahme. 

Neben Raum für Austausch und Vernetzung ist jeweils auch ein Fachinput geplant. 

Ausgangssituation: Das im August 2019 in Kraft getretene „Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ enthält erstmalig eine bundesweite Verbindlichkeit zum Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen. So sollen die Länder nach §44 Abs. 2a Asylgesetz „geeignete Maßnahmen treffen, um bei der Unterbringung Asylbegehrender (…) den Schutz von Frauen und schutzbedürftigen Personen zu gewährleisten.“
Dies gilt gemäß §53 Abs. 3 Asylgesetz auch für die Unterbringung in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften.
Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Mitarbeiter*innen in kommunalen Behörden und Unterkünften in Niedersachsen. Wie immer sind auch Teilnehmende aus anderen Bundesländern sehr herzlich willkommen.


Organisation:

Ulrike Ottl und Jessica Hotze
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen
DeBUG-Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen
debug.ni.hb@diakonie-os.de
Tel.: 0541-66888-261


Veranstaltung:30.09.2024 / 10.00 - 12.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.

 

Fachinput: 

Der Fachinput befindet sich noch in Planung.

 

Teilnahmegebühr:

Die DeBUG-Online-Veranstaltungen können für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden, da das Projekt DeBUG vom BMFSFJ gefördert wird.


Anmeldungen:

Anmeldungen können über das Anmeldeformular auf dieser Webseite vorgenommen werden. Bitte scrollen Sie dazu nach unten. 

 

Das Austauschtreffen wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

An dieser Stelle sei auch auf das kostenfreie Beratungsangebot der DeBUG-Kontaktstellen hingewiesen, dass sowohl von Mitarbeiter:nnen der kommunalen Behörden und Landesbehörden als auch von Mitarbeiter:innen in den kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes in Anspruch genommen werden kann.
Beraten wird zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes in Unterkünften, den Bedarfen besonders vulnerabler Personengruppen und der Erstellung und Implementierung von Schutzkonzepten.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne unverbindlich an die DeBUG-Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

01.10.2024 Präsenz-Seminar "Deeskalationstraining für Mitarbeiter:innen in Unterkünften für geflüchtete Menschen - Handlungsfähigkeit bewahren in konfliktträchtigen Situationen" / 09.00-15.00 Uhr

ACHTUNG: Es handelt sich um ein Präsenz-Seminar, das in Osnabrück durchgeführt wird!

 

Im beruflichen Alltag kann es bei der Wahrnehmung unserer Aufgaben Konfliktsituationen geben, die uns in unserer Arbeit belasten, blockieren oder ängstigen – vor allen Dingen dann, wenn sie von Aggression und Gewalt bestimmt sind.

Um Gewalteskalation zu verhindern und die Selbstbehauptung zu unterstützen, sind Strategien der Deeskalation und der gewaltfreien Konfliktklärung gefragt. In unserem Deeskalationstraining werden die Teilnehmenden befähigt, in konfliktträchtigen Situationen angemessen, empathisch und selbstbestimmt zu agieren. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention und beugen schlimmeren Entwicklungen vor. In unseren Seminaren schulen wir Mitarbeitende, die mit unterschiedlichen Aufgaben beschäftigt sind, in denen Konfliktsituationen entstehen können. In der hauptamtlichen Betreuung von geflüchteten Menschen können das verschiedene Arbeitsbereiche sein:

Sozialarbeit, Verwaltung, Kinderbetreuung, Freizeitarbeit, Sanitätsdienst, Haustechnik etc. Das Training orientiert sich an den Erfahrungen und Beschreibungen der Teilnehmenden und hat eine wirksame Verhaltenserweiterung zum Ziel.

Inhalte:

Definition und Erscheinungsformen von Gewalt

• Ursachen und Risikofaktoren

• Gewaltfreie Kommunikation

• Maßnahmen zur Prävention und Intervention

• Eigene Fallbeispiele

Der Erfolg der Fortbildung hängt von der Bereitschaft der Teilnehmenden ab, sich konstruktiv mit der denkbaren Konfliktsituation und der eigenen Position

auseinanderzusetzen.

 

Referentinnen:              

Barbara Kemper und Kristiane Wrehde,

Fachzentrum Faust – Fachzentrum gegen Gewalt & für Täterarbeit und Opferschutz, Diakonisches Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück

 

Veranstaltung:             

01.10.2024

09.00 – 15.00 Uhr

 

Veranstaltungsort: 

Erich-Maria-Remarque-Haus, 3OG Konferenzraum
Sedanstraße 115
49090 Osnabrück

  

                           

Teilnahmegebühr: 

Aufgrund der Förderung des BMFSFJ können die Deeskalationstrainings für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden.

Die Teilnehmer:innenplätze sind auf 15 Teilnehmer:innen pro Training begrenzt. Daher können Anmeldungen nur verbindlich und nach Zustimmung der jeweiligen Leitung erfolgen.

Sollten Sie feststellen, dass eine Teilnahme anders als geplant doch nicht möglich ist, muss eine Information zum frühestmöglichen Zeitpunkt erfolgen, um Interessent:innen auf der Warteliste eine Teilnahme zu ermöglichen.

Aus Kapazitätsgründen ist  die Anmeldung kompletter Teams nicht möglich.

 

Kontakt:                 

Ulrike Ottl und Jessica Hotze

Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen

debug.ni.hb@diakonie-os.de 

Tel.: 0541-66888-261

 

Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

SAVE THE DATE 04.11.2024 Online-Seminar „Sexualisierte Gewalt gegen geflüchtete Jungen* und Männer*" / 09.00 - 12.00 Uhr

SAVE THE DATE. Eine Anmeldung für dieses Online-Seminar ist ab September 2024 möglich.

 

Nicht wenige männliche Geflüchtete in Deutschland haben sexualisierte Gewalt erfahren, sei es im Heimatland, auf dem Fluchtweg oder in Deutschland. Die Formen sind dabei so vielfältig wie die Menschen und ihre Herkunftsländer. Es gibt aber auch eine Gemeinsamkeit: Im Unterschied zu kollektiv geteilten Traumata, die sich z.B. aus Kriegserlebnissen oder Gefahrensituationen auf dem Meer ergeben, ist das Sprechen über sexualisierte Gewalt auch bei und unter männlichen Geflüchteten weitgehend tabuisiert. 

 

In der Fortbildung werden zunächst Grundlageninformationen zum Thema vermittelt. Daran anschließend sollen Ideen dazu entwickelt werden, welche Angebote hilfreich sind, welche Brücken für Betroffene gebaut werden können und wie dies in bestehende Gewaltschutzkonzepte integriert werden kann.

Referent:    

Volker Mörchen

Bremer JungenBüro e.V.

     
Veranstaltung: 
   

04.11.2024

09:00-12;:00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.

            
Teilnahmegebühr:    

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Aufgrund der BMFSFJ-Förderung können die DeBUG-Online-Seminare für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden.
                

Kontakt:        

Ulrike Ottl und Jessica Hotze
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen
 
Fragen können Sie gerne senden an: debug.ni.hb@remove-this.diakonie-os.de

 

Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen. 
Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

 


    

 

05.11.2024 Präsenz-Seminar "Deeskalationstraining für Ehrenamtliche in Unterkünften für geflüchtete Menschen - Handlungsfähigkeit bewahren in konfliktträchtigen Situationen" / 09.00-15.00 Uhr

ACHTUNG: Es handelt sich um ein Präsenz-Seminar, das in Osnabrück durchgeführt wird!

 

Im Alltag von Ehrenamtlichen kann es bei der Wahrnehmung unserer Aufgaben Konfliktsituationen geben, die uns in unserer Arbeit belasten, blockieren oder ängstigen – vor allen Dingen dann, wenn sie von Aggression und Gewalt bestimmt sind.

Um Gewalteskalation zu verhindern und die Selbstbehauptung zu unterstützen, sind Strategien der Deeskalation und der gewaltfreien Konfliktklärung gefragt. In unserem Deeskalationstraining werden die Teilnehmenden befähigt, in konfliktträchtigen Situationen angemessen, empathisch und selbstbestimmt zu agieren. Sie leisten so einen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention und beugen schlimmeren Entwicklungen vor. In unseren Seminaren schulen wir Mitarbeitende, die mit unterschiedlichen Aufgaben beschäftigt sind, in denen Konfliktsituationen entstehen können. In der hauptamtlichen Betreuung von geflüchteten Menschen können das verschiedene Arbeitsbereiche sein:

Das Training richtet sich an Ehrenamtliche, die in Unterkünften für geflüchtete Menschen tätig sind und orientiert sich an den Erfahrungen und Beschreibungen der Teilnehmenden und hat eine wirksame Verhaltenserweiterung zum Ziel.

Inhalte:

Definition und Erscheinungsformen von Gewalt

• Ursachen und Risikofaktoren

• Gewaltfreie Kommunikation

• Maßnahmen zur Prävention und Intervention

• Eigene Fallbeispiele

Der Erfolg der Fortbildung hängt von der Bereitschaft der Teilnehmenden ab, sich konstruktiv mit der denkbaren Konfliktsituation und der eigenen Position

auseinanderzusetzen.

 

Referentinnen:              

Barbara Kemper und Kristiane Wrehde,

Fachzentrum Faust – Fachzentrum gegen Gewalt & für Täterarbeit und Opferschutz, Diakonisches Werk in Stadt und Landkreis Osnabrück

 

Veranstaltung:             

05.11.2024

09.00 – 15.00 Uhr

 

Veranstaltungsort: 

Erich-Maria-Remarque-Haus, 3OG Konferenzraum
Sedanstraße 115
49090 Osnabrück

  

                           

Teilnahmegebühr: 

Aufgrund der Förderung des BMFSFJ können die Deeskalationstrainings für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden.

Die Teilnehmer:innenplätze sind auf 15 Teilnehmer:innen pro Training begrenzt. Sollten Sie feststellen, dass eine Teilnahme anders als geplant doch nicht möglich ist, muss eine Information zum frühestmöglichen Zeitpunkt erfolgen, um Interessent:innen auf der Warteliste eine Teilnahme zu ermöglichen.

Aus Kapazitätsgründen ist  die Anmeldung kompletter Teams nicht möglich.

 

Kontakt:                 

Ulrike Ottl und Jessica Hotze

Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen und Bremen

debug.ni.hb@diakonie-os.de 

Tel.: 0541-66888-261

 

Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

25.11.2024 Online-Fachaustausch "Interkommunaler Austausch Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in NIEDERSACHSEN" / 10.00 - 12.00 Uhr

„Gewaltschutz in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen“ – das ist ein Thema, das die Mitarbeitenden in kommunalen Behörden, die mit der Umsetzung betraut sind, oft vor viele Herausforderungen stellt.

Seit Ende 2021 findet quartalsweise ein Fachaustausch für Vertreter:innen der Kommunen und Mitarbeiter:innen in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen statt, bei dem die Möglichkeit zu Vernetzung und Austausch gegeben werden soll.
Mitarbeitende, die sich über das Thema informieren wollen oder überlegen, ein Gewaltschutzkonzept für die Unterkünfte zu erstellen oder bereits mit dem Prozess befasst sind, sind herzlich eingeladen.
Herzlich eingeladen sind auch Mitarbeitende aus Kommunen, die bereits über ein Schutzkonzept verfügen und bereit sind, ihre best-practice-Beispiele mit anderen Kommunen zu teilen.
Gewaltschutz ist eine Aufgabe, die am besten in der Vernetzung und im Austausch mit vielen anderen gelingt.

Ein Einstieg für Kommunen in den Austausch ist jederzeit möglich, die Teilnahme an den ersten Veranstaltungen ist nicht Voraussetzung für die weitere Teilnahme. 

Neben Raum für Austausch und Vernetzung ist jeweils auch ein Fachinput geplant. 

Ausgangssituation: Das im August 2019 in Kraft getretene „Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ enthält erstmalig eine bundesweite Verbindlichkeit zum Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen. So sollen die Länder nach §44 Abs. 2a Asylgesetz „geeignete Maßnahmen treffen, um bei der Unterbringung Asylbegehrender (…) den Schutz von Frauen und schutzbedürftigen Personen zu gewährleisten.“
Dies gilt gemäß §53 Abs. 3 Asylgesetz auch für die Unterbringung in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften.
Die Veranstaltung richtet sich vorrangig an Mitarbeiter*innen in kommunalen Behörden und Unterkünften in Niedersachsen. Wie immer sind auch Teilnehmende aus anderen Bundesländern sehr herzlich willkommen.


Organisation:

Ulrike Ottl und Jessica Hotze
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen
DeBUG-Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen
debug.ni.hb@diakonie-os.de
Tel.: 0541-66888-261


Veranstaltung:23.09.2024 / 10.00 - 12.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.

 

Fachinput: 

Der Fachinput befindet sich noch in Planung.

 

Teilnahmegebühr:

Die DeBUG-Online-Veranstaltungen können für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden, da das Projekt DeBUG vom BMFSFJ gefördert wird.


Anmeldungen:

Anmeldungen können über das Anmeldeformular auf dieser Webseite vorgenommen werden. Bitte scrollen Sie dazu nach unten. 

 

Das Austauschtreffen wird veranstaltet von der DeBUG - Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

An dieser Stelle sei auch auf das kostenfreie Beratungsangebot der DeBUG-Kontaktstellen hingewiesen, dass sowohl von Mitarbeiter:nnen der kommunalen Behörden und Landesbehörden als auch von Mitarbeiter:innen in den kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes in Anspruch genommen werden kann.
Beraten wird zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes in Unterkünften, den Bedarfen besonders vulnerabler Personengruppen und der Erstellung und Implementierung von Schutzkonzepten.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne unverbindlich an die DeBUG-Kontaktstelle Niedersachsen und Bremen.

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften“ (DeBUG) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Ihre Anmeldung

Hinweis: Sie können das Anmeldeformular jeweils für die Anmeldung zu einem Seminar nutzen. Sollten Sie sich für mehrere Veranstaltungen anmelden wollen, tätigen Sie die Anmeldungen aus organisatorischen Gründen bitte einzeln. Ebenso kann über das Formular jeweils nur eine Person angemeldet werden. Sollten Sie mehrere Personen anmelden wollten, tätigen Sie die Anmeldungen aus organisatorischen Gründen ebenfalls bitte einzeln. Vielen Dank!

Anmeldung DeBUG Veranstaltungen

Anmeldung DeBUG Veranstaltungen - Seite 1
captcha
*Pflichtfelder bitte ausfüllen/auswählen
Zurück zum Seitenanfang
Jede Spende hilft