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Gewaltschutz DeBUG 2.0

Projekt DeBUG 2.0 Nord-West

 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen“ (DeBUG 2.0) setzt die Arbeit von DeBUG fort und erweitert das Unterstützungsangebot für Unterkünfte, Betreiber- und Trägerorganisationen im Bereich Gewaltschutz.

Seit 2016 wurden im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ Schutzmaßnahmen für geflüchtete Menschen weiterentwickelt. Zwischen 2019 und 2024 unterstützte das Projekt DeBUG die Implementierung und Durchführung von Gewaltschutzmaßnahmen. Dabei stehen die Multiplikator:innen bundesweit als Ansprechpersonen für Schutzkonzepte, Schulungen und Netzwerkbildung zur Verfügung.
Mit DeBUG 2.0 erfolgt ab 2025 eine Weiterentwicklung des Projekts, um bestehende Strukturen nachhaltig zu verankern, neue Akteur:innen einzubinden und Synergien zu schaffen.Das Projekt wird nun durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen der Bundesinitiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften gefördert. Weitere Informationen zum Bundesprogramm „Demokratie Leben!“: https://www.demokratie-leben.de/ 

Ziele von DeBUG 2.0
  • Beratung und Begleitung von Unterkünften und Trägerorganisationen beim Aufbau bzw. der Weiterentwicklung von Gewaltschutzmaßnahmen und Schutzkonzepten
  • Nachhaltige Verankerung von Gewaltschutzstrukturen in der Praxis
  • Vernetzung und Wissenstransfer zwischen Akteur:innen im Bereich Gewaltschutz
  • Schulung und Sensibilisierung von Fachkräften und relevanten Akteur:innen
  • Besonderer Schutz vulnerabler Gruppen, z. B. Kinder, allein reisende Frauen, LSBTI-Geflüchtete, traumatisierte Personen, Menschen mit Behinderungen
Angebote des Projekts

Die Multiplikator*innen für Gewaltschutz sind bundesweit in verschiedenen Regionen tätig und bieten:

  • Beratung zu Schutzkonzepten und Gewaltvorfällen
  • Unterstützung bei Risiko- und Bedarfsanalysen
  • Vernetzung und Kooperation mit relevanten Akteur:innen
  • Schulungsangebote für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in Unterkünften
  • Sensibilisierung für Gewaltprävention und Schutzmaßnahmen

Die Beratung erfolgt digital oder direkt vor Ort in den Unterkünften.

Das Projekt DeBUG 2.0 ist ein gemeinsames Projekt der Wohlfahrtsverbände:

  • AWO Bundesverband
  • Deutscher Caritasverband
  • Deutsches Rotes Kreuz
  • Diakonie Deutschland
  • Der Paritätische Gesamtverband

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.gewaltschutz-gu.de/projekte/debug

Zur Implementierung und Begleitung von Bewohner*innenräten in Unterkünften für geflüchtete Menschen wurde ein Praxisleitfaden entwickelt und veröffentlicht.
Den Praxisleitfaden finden Sie hier 

Leitfaden für ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in Unterkünften für geflüchtete Menschen

Veranstaltungen

DeBUG 2.0 Nord-West bietet eine Fortbildungsreihe für Mitarbeitende in Unterkünften für geflüchtete Menschen, in kommunalen Behörden und Landesbehörden sowie in Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen an.

Die Seminarreihe beinhaltet Themen zu Gewaltprävention in Unterkünften, Bedarfe besonders vulnerabler Personengruppen, Erstellung von Schutzkonzepten etc. Die Planung der Seminare erfolgt dabei bedarfsorientiert und sehr praxisnah. Die Seminare sollen die Handlungssicherheit von Mitarbeitenden in den genannten Bereichen erhöhen und einen einrichtungsübergreifenden Fachaustausch zum Thema Gewaltschutz ermöglichen.

Alle Seminare finden in digitaler Form statt. Haupt- und Ehrenamtliche aus allen Bundesländern sind herzlich willkommen.

Auf Anfrage: kostenlose Online-Seminare für Teams in Unterkünften für Geflüchtete, Betreiber:innen und Mitarbeiter:innen kommunaler Behörden

Die DeBUG-Kontaktstelle bietet für Teams in Unterkünften für Geflüchtete, Betreiberorganisationen und Mitarbeiter:innen kommunaler Behörden team- oder behördeninterne Online-Seminare zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes und der Erstellung von Schutzkonzepten ergänzend zu den öffentlichen träger- und einrichtungsübergreifenden Online-Seminaren an. Dort können sich Teams von Unterkünften oder kommunalen Behörden gezielt mit dem Gewaltschutz bzw. Schutzkonzept in ihrer / ihren eigenen Einrichtung(en) befassen. 

Diese Online-Seminare bieten wir vorrangig für Einrichtungen in Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen an. Bitte wenden Sie sich an die DeBUG-Multiplikator:innen für Gewaltschutz, die in Ihrem Bundesland tätig sind. Eine Liste der Ansprechpersonen finden Sie hier: https://www.gewaltschutz-gu.de/projekte/debug. Sollte es in Ihrem Bundesland aktuell keine DeBUG-Multiplikator:innen geben, nehmen Sie bitte Kontakt zu der Zentralen Koordinierungsstelle für Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften, Tatevik Dallakyan (t.dallakyan@remove-this.albatrosggmbh.de), auf.

Die Veranstaltungen werden individuell auf Ihre Fragestellungen und Bedarfe zugeschnitten. Nehmen Sie gerne Kontakt auf 

Ulrike Ottl und Sanna Jungclaus
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen
DeBUG.Nord-West@remove-this.diakonie-os.de
0157-76379842 oder 0176-12001542 

 

Zu folgenden Themen können derzeit Online-Seminare angeboten werden. Auch Präsenzseminare sind nach Absprache möglich.

Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften

  • Vorstellung der „Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Unterkünften“ (BMFSFJ und UNICEF)
  • Erläuterung verschiedener Formen von Gewalt
  • Betrachtung besonders vulnerabler Personengruppen
  • Bestandteile von Schutzkonzepten

Partizipative Risikoanalyse in Unterkünften für Geflüchtete

  • Bedeutung einer Risikoanalyse im Rahmen der Erstellung eines Gewaltschutzkonzeptes
  • Grundlagen einer partizipativen einrichtungsspezifischen Risikoanalyse
  • Beteiligte Personengruppen
  • Vorstellung verschiedener Methoden
  • Gelingensbedingungen und Herausforderungen

 

Ablaufpläne

  • Klare Handlungsschritte, Zuständigkeiten und Meldeketten werden definiert
  • Verschiedene potentiell eintretende Notfälle / Vorfälle werden identifiziert
  • Ermöglichung umgehender und sicherer Intervention bei Gewaltvorfällen
  • Erhöhung der Handlungssicherheit von Mitarbeitenden bei Gewaltvorfällen

Netzwerkanalyse

  • Überprüfung der bestehenden internen und externen Vernetzung der eigenen Einrichtung
  • Welche Kooperations- und Netzwerkpartner*innen gibt es?
  • Gibt es Lücken in der Vernetzung?
  • Aufbau einer Adressdatenbank

Verhaltenskodex

  • Bestandteile eines Verhaltenskodex: wertschätzender, grenzachtender Umgang; Respekt, Akzeptanz, angemessener Umgang mit Nähe und Distanz
  • Formulierung von implizit vorhandenen Normen zum Umgang mit Klient*innen
  • Erarbeitung eines einrichtungsspezifischen Verhaltenskodex
  • Überarbeitung eines bereits vorliegenden Verhaltenskodex

Die Veranstaltungen werden mit Zoom oder einer von Ihnen bereitgestellten Plattform durchgeführt.

Die Seminare werden veranstaltet von der DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen. 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen“ (DeBUG 2.0.) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.

20.08.2026 Online-Fachaustausch "Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen - Input DRK KV Bremen e.V./ZSB Vorstellung Praxisleitfaden Identifizierung besonderer Schutzbedarfe" / 10.00 - 12.00 Uhr

„Gewaltschutz in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen“ – das ist ein Thema, das die Mitarbeitenden in kommunalen Behörden, die mit der Umsetzung betraut sind, oft vor viele Herausforderungen stellt.

Seit mehreren Jahren finden quartalsweise Fachaustauschtreffen für  Mitarbeiter:innen der Unterkünfte für geflüchtete Menschen und Beratungsstellen in Bremen und Niedersachsen statt, bei dem die Möglichkeit zu Vernetzung und Austausch gegeben werden soll. Seit letztem Jahr werden die Fachaustauschtreffen auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Hessen ausgeweitet.
Mitarbeitende, die sich mit der Umsetzung von Gewaltschutz, dem Aufbau präventiver Strukturen sowie konkreter Fallarbeit beschäftigen wollen, sind herzlich eingeladen.

Gewaltschutz ist eine Aufgabe, die am besten in der Vernetzung und im Austausch mit vielen anderen gelingt.

Ein Einstieg ist für Interessierte jederzeit möglich.  

Ausgangssituation: Das im August 2019 in Kraft getretene „Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ enthält erstmalig eine bundesweite Verbindlichkeit zum Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen. So sollen die Länder nach §44 Abs. 2a Asylgesetz „geeignete Maßnahmen treffen, um bei der Unterbringung Asylbegehrender (…) den Schutz von Frauen und schutzbedürftigen Personen zu gewährleisten.“
Dies gilt gemäß §53 Abs. 3 Asylgesetz auch für die Unterbringung in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften.
 

Veranstaltung:

20.08.2026 / 10.00 - 12.00 Uhr

Die Veranstaltung wird digital durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.

 

Organisation:

Ulrike Ottl und  Sanna Jungclaus
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen
DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen
debug.nord-west@diakonie-os.de 
Tel.: 0157-76379842

 

Teilnahmegebühr:

Die DeBUG-Online-Veranstaltungen können für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden, da das Projekt DeBUG 2.0 vom BMBFSFJ / Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert wird.


Anmeldungen:

eveeno.com/550146191

 

Das Austauschtreffen wird veranstaltet von der DeBUG 2.0 - Kontaktstelle für Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.

An dieser Stelle sei auch auf das kostenfreie Beratungsangebot der DeBUG 2.0 - Kontaktstellen hingewiesen, das sowohl von Mitarbeiter:innen der kommunalen Behörden und Landesbehörden als auch von Mitarbeiter:innen in den kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes in Anspruch genommen werden kann.
Beraten wird zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes in Unterkünften, den Bedarfen besonders vulnerabler Personengruppen und der Erstellung und Implementierung von Schutzkonzepten.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne unverbindlich an die DeBUG 2.0-Kontaktstelle für Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und  wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert. 

 

17.09.2026 Online-Seminar "Deeskalation und Intervention bei aggressivem Verhalten und Gewalt – täterorientierte Interventionen im Kontext von Beziehungsgewalt" / 09.00 - 13.00 Uhr

Geflüchtete Menschen sind aufgrund ihrer Fluchtgeschichten und den Herausforderungen in ihrer aktuellen Lebenslage besonders mit der Bewältigung schwieriger Situationen konfrontiert. Diese können Risikofaktoren für die Entstehung von unangemessenen Aggressionen und von Gewalt sein. Neben den Risikofaktoren werden auch bestehende Schutzfaktoren in den Blick genommen.

Die Akzeptanz von gewalttätigem Verhalten hängt zudem von kulturellen Normen, sowie der Situationsangemessenheit des Verhaltens ab.

 

Im Umgang mit Aggressionen ist das Ziel zunächst, die Entstehung von Aggressionen an sich zu verhindern bzw. potentiell aggressionsauslösende Situationen zu vermindern.

Erste deeskalierende Strategien umfassen Möglichkeiten der verbalen Deeskalation sowie körpersprachliche Techniken, aber auch polizeiliche und rechtliche Interventionsmöglichkeiten sind mitunter notwendig.

Im Umgang mit eskalierender Gewalt ist ein abgestimmtes Vorgehen innerhalb der Einrichtung, beispielsweise in Form eines Stufenplans sinnvoll. Ein weiteres sinnvolles Instrument sind Notfallpläne, die notwendige Handlungsschritte bei Eintreten eines Notfalls beschreiben.

 

In der Fortbildung wird das Augenmerk sowohl auf Aggressionen und Gewalt unter Bewohner:innen als auch innerhalb von Partnerschaften gelegt.

Um Bewohner:innen bei der Bewältigung von schwierigem Verhalten zu unterstützen und ihnen auch emotional beistehen zu können, ist die eigene Psychohygiene in der alltäglichen Arbeitsgestaltung wichtig, denn nur wer gut für sich sorgt, kann gut für andere sorgen.

 

Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter:innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen Behörden und Landesbehörden und Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen.

 

Referentin:                   

Henrike Krüsmann

Koordinatorin BIG e.V.

Master Soziale Arbeit

Insoweit erfahrene Fachkraft Kinderschutz

 

Veranstaltung:            

17.09.2026

09.00 – 13.00 Uhr

 

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird zeitnah vor der Veranstaltung versandt.

 

Anmeldung:                       

Nutzen Sie zur Anmeldung bitte das Anmeldeformular unter:

https://eveeno.com/de/event-cal/44553?style=table

 

Die Veranstaltungen werden mit Zoom durchgeführt. Für einen angenehmen Austausch bitten wir Sie, ein Gerät mit Kamera und Mikrofon zu nutzen. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.

 

Teilnahmegebühr:         

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Aufgrund der BMBFSFJ-Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird die Veranstaltung für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten.

 

Kontakt / Rückfragen:   

Ulrike Ottl und Sanna Jungclaus

Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen

DeBUG.Nord-West@diakonie-os.de

 

 

Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Nord-West, zuständig für die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen.

 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. DeBUG 2.0 ist Teil der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“.

 

 

24.09. und 01.10.2026 | Online Veranstaltungsreihe | Partizipation in Unterkünften für geflüchtete Menschen – wie Beteiligungsformate Gemeinschaft, Schutz und Selbstwirksamkeit stärken können | 09.30 -12.30 Uhr

Die DeBUG 2.0 – Kontaktstellen Süd und Nord-West laden Sie herzlich zur Online-Veranstaltungsreihe „Partizipation in Unterkünften für geflüchtete Menschen – wie Beteiligungsformate Gemeinschaft, Schutz und Selbstwirksamkeit stärken können“ ein.

 

Was sind die Termine, Inhalte und Themen der Veranstaltungsreihe?

Teil 3 | Beteiligung für verschiedene Zielgruppen – Möglichkeiten, Ressourcen, Praxisbeispiele 24.09.2026 | 09:30 – 12:30 Uhr 

Anmeldung über diesen Link: https://eveeno.com/421531244

 

Inhalte:

Wie sieht Beteiligung für geflüchtete Menschen mit besonderen Schutzbedarfen in Unterkünften aus, wie beispielsweise Kinder, Menschen mit Behinderungen und LGBTQIA+-Personen? Welche Möglichkeiten und Hilfestellungen gibt es, schutzbedürftige Personen bedarfsgerecht zu beteiligen?

Referent*innen:

• Save The Children Deutschland

• Weitere Koordinator*innen verschiedener Beteiligungs- und Unterstützungsformate für Personen mit Schutzbedarfen → tba

 

Teil 4 | Beteiligung als Leitungs- und Verwaltungskraft ermöglichen - Strukturen schaffen, Ressourcen generieren, Beteiligungsprozesse nachhaltig verankern

01.10.2026 | 9:30 – 12:30 Uhr

Anmeldung über diesen Link: https://eveeno.com/326990302

 

Inhalte:

Wie trägt Beteiligung von Bewohner*innen zur Verbesserung des Gewaltschutzes in Unterkünften bei? Welche Beiträge können Unterkunftsverwaltungen zur Beteiligung in Unterkünften leisten, beispielsweise bei der Erstellung von Schutzkonzepten, der Erfassung von Bedarfen der Bewohner*innen, sowie der Auswahl von Dienstleister*innen und Liegenschaften? Wie kann ich in meinem Arbeitsfeld (Leitung oder Mitarbeiter*in, Verwaltungs- oder Unterkunftskontext) dazu beitragen?

Referent*innen:

• Dr. Jakob Henninger, DeZIM Institut

• Regierungspräsidium Karlsruhe

• Alexandra Rothweiler, Landratsamt Ravensburg

An wen richtet sich die Veranstaltungsreihe?

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Mitarbeiter*innen und Leitungskräfte in Unterkünften für geflüchtete Menschen, sowie an Mitarbeiter*innen und Leitungskräfte in kommunalen Behörden, Landesbehörden und Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen.

Was ist das Ziel der Veranstaltungsreihe?

Personen im Arbeitsfeld der Unterbringung geflüchteter Menschen sollen von praxis- und realitätsnahen Partizipationsmöglichkeiten für Bewohner*innen erfahren, Handlungsoptionen, niedrigschwellige Ressourcen und konkrete Strategien zur Stärkung und Umsetzung von Teilhabe für ihren individuellen Arbeitskontext (Leitung oder Mitarbeiter*in, Verwaltungs- oder Unterkunftskontext) kennenlernen und die Möglichkeit zur Stärkung ihrer bundesländerinternen- und übergreifenden Netzwerke erhalten.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Kosten: Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.

Hinweise zur Teilnahme online:

Die Veranstaltungen finden online über Zoom statt. Die Zugangsdaten erhalten Sie im Anschluss an Ihre Anmeldung. Bitte stellen Sie vor Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung eigenständig sicher, dass Sie die Plattform nutzen können (funktionierendes Mikrofon, Kamera und Lautsprecher) und mit den Grundfunktionen (Meeting beitreten, Stumm- und Lautschalten, den eigenen Namen anpassen, Chat nutzen) vertraut sind. Eine Anleitung zur Nutzung von Zoom wird gemeinsam mit der Erinnerungsmail vor den jeweiligen Terminen mit versandt.

Kontakt bei Rückfragen:

 

Sabrina Wachter: Multiplikatorin für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland

gewaltschutz@caritas-karlsruhe.de

 

Sanna Jungclaus und Ulrike Ottl : Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen

DeBUG.Nord-West@diakonie-os.de

 

Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam veranstaltet von den DeBUG 2.0 - Kontaktstellen Süd & NordWest.

Das Projekt Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, AWO und Der Paritätische Gesamtverband. DeBUG 2.0 ist ein trägeroffenes Angebot und verfolgt das Ziel, Unterkünfte für geflüchtete Menschen sowie Betreiber- und Trägerorganisationen bei der Verbesserung des Gewaltschutzes zu unterstützen. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

 

 

30.09.2026 Online-Seminar „Radikalisierung verstehen – Handlungsmöglichkeiten erkennen und im Unterkunftsalltag umsetzen“ / 09:00 - 13:00 Uhr

Mitarbeitende in Unterkünften für geflüchtete Menschen sind häufig die ersten und einzigen Kontaktpersonen mit der deutschen Gesellschaft. Ihr professionelles Handeln, ihre Haltung und ihre Kommunikationsweise beeinflussen daher maßgeblich, ob und wie Integration, Teilhabe und Vertrauensaufbau gelingen können.

Im Kontext von Flucht und Unterbringung können Ausgrenzungserfahrungen, Identitätskonflikte, Vorurteile und Perspektivlosigkeit auch Radikalisierungsprozesse befördern. Diese entstehen nicht eindimensional, sondern im Zusammenspiel individueller Belastungen, sozialer Erfahrungen und institutioneller Rahmenbedingungen. Einer sensiblen Wahrnehmung von Unterstützungsbedarfen, Konfliktdynamiken und auffälligen Entwicklungen im Unterkunftsalltag kommt daher eine besondere Bedeutung zu.

Genau hier setzt das Projekt „PrExinar“ (Prevention of extremism in accomodation for refugees) an, das von der Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention und der Bonveno Göttingen gGmbH im Zeitraum Juli bis Dezember 2025 als innovativer Ansatz zur Radikalisierungs- und Gewaltprävention in der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) Düsseldorf mit Fördermitteln des Landes NRW umgesetzt wurde.

„PrExinar“ knüpft an erprobte Bausteine des wirkungsevaluierten Projektansatzes „BROTHERS – Gewaltprävention bei (geflüchteten) Jugendlichen“ an, der nachweislich die Identifikation junger geflüchteter Männer mit demokratischen Werten stärkt und zugleich deren Distanzierung von Gewalt fördert. Für „PrExinar“ wurden diese Erfahrungen gezielt auf die Arbeit von Fachkräften in Unterbringungseinrichtungen für geflüchtete Menschen übertragen.

Vorgestellt werden Erkenntnisse aus der Projektumsetzung „PrExinar“, deren Ansätze zur Stärkung von Handlungssicherheit und Reflexionskompetenz sowie das entwickelte Schulungsschema für die Umsetzung in weiteren Einrichtungen.

Das Online-Seminar richtet sich insbesondere an Mitarbeitende und Leitungen von Unterkünften für geflüchtete Menschen, Fachkräfte der Sozialberatung und Sozialbetreuung, Gewaltschutzkoordinator:innen und Multiplikator:innen, Träger, Fachstellen und weitere Akteur:innen aus den Bereichen Prävention, Integration und Gewaltschutz.

 

Referent:innen:                   

Matthias Kornmann

Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK)

Julia Pfrötschner

Bonveno Göttingen gGmbH/ Projekt "BROTHERS"

Dr. Frederike Wistuba

Stiftung Deutsches Forum für Kriminalprävention (DFK)

 

Veranstaltung:              

30.09.2026

09.00 – 13.00 Uhr

Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird zeitnah vor der Veranstaltung versandt.

 

Teilnahmegebühr:

Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Aufgrund der BMBFSFJ-Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird die Veranstaltung für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten.

 

Anmeldungen:

Nutzen Sie zur Anmeldung bitte das Anmeldeformular unter:

https://eveeno.com/de/event-cal/44553?style=table

Die Veranstaltungen werden mit Zoom durchgeführt. Für einen angenehmen Austausch bitten wir Sie, ein Gerät mit Kamera und Mikrofon zu nutzen. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.

 

Organisation:

Ulrike Ottl und  Sanna Jungclaus
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen
DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen
debug.nord-west@diakonie-os.de 
 

Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Nord-West, zuständig für die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen.

 

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. DeBUG 2.0 ist Teil der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“.

29.10.2026 Fachtagung "Gewaltschutz unter Druck? Praxisrealitäten und Handlungsmöglichkeiten im Spannungsfeld zwischen Verantwortung und Veränderung“ in Leipzig

ACHTUNG: Die Fachtagung findet in Präsenz in Leipzig statt.

Wir laden Sie herzlich zum bundesweiten Fachtag von DeBUG 2.0 ein.

Unterkünfte für geflüchtete Menschen stehen weiterhin vor erheblichen strukturellen Herausforderungen. Komplexe Bedarfslagen, personelle Engpässe sowie rechtliche und politische Veränderungen – unter anderem im Kontext der GEAS-Reform – verändern Rahmenbedingungen und Handlungsräume spürbar. Gleichzeitig bleibt der Anspruch bestehen, wirksame Gewaltschutzstrukturen zu sichern und weiterzuentwickeln.

Der Fachtag nimmt dieses Spannungsfeld bewusst in den Blick. Es wird der Frage nachgegangen, wie sich aktuelle Entwicklungen konkret auf Gewaltschutzstrukturen auswirken, wo Einrichtungen unter Druck geraten und welche Handlungsmöglichkeiten unter realistischen Bedingungen bestehen. Ziel ist keine Dramatisierung, sondern eine sachliche Analyse, die Praxisrealitäten ernst nimmt und strukturelle Verantwortung differenziert betrachtet.

Gerade in Phasen struktureller Veränderung ist fachlicher Austausch besonders wichtig. Gewaltschutz ist keine individuelle Aufgabe einzelner Einrichtungen, sondern eine gemeinsame strukturelle Verantwortung auf verschiedenen Ebenen. Der Fachtag bietet einen Raum, um Herausforderungen offen zu benennen, voneinander zu lernen und gemeinsam tragfähige Perspektiven zu entwickeln.

Was erwartet Sie?

• eine systemische Einordnung aktueller Entwicklungen im Bereich Unterbringung und Gewaltschutz
• eine Podiumsdiskussion mit Perspektiven aus Praxis, Trägerschaft, Fachberatung und Verwaltung
• ein fachlicher Impuls zu stabilisierenden Kernbestandteilen wirksamer Schutzstrukturen
• praxisorientierte Workshops mit konkreten Transfermöglichkeiten
• Raum für Austausch, Vernetzung und kollegiale Reflexion

Im Mittelpunkt steht die Frage: Was bleibt unverzichtbar – und wie können Schutzstrukturen auch unter veränderten Rahmenbedingungen stabil und handlungsfähig bleiben?

Ein vorläufiges Programm finden Sie auf der letzten Seite.

Ziele des Fachtags

• aktuelle strukturelle Veränderungen im Kontext von Unterbringung und GEAS fachlich einordnen
• Auswirkungen auf Gewaltschutzkonzepte und Mindeststandards analysieren
• unverzichtbare Kernbestandteile wirksamer Schutzstrukturen benennen
• realistische und umsetzbare Handlungsmöglichkeiten entwickeln
• standortübergreifenden Austausch und Vernetzung stärken

 

 

Die Veranstaltung richtet sich an:

• Fach- und Leitungskräfte aus Unterkünften für geflüchtete Menschen
• Trägervertretungen
• kommunale Verantwortliche und Verwaltung
• Fachberatungsstellen und psychosoziale Dienste
• Multiplikator:innen im Bereich Gewaltschutz
• Akteur:innen aus Politik und Fachöffentlichkeit

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den interaktiven Austausch!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr DeBUG 2.0 Team

 

Organisatorisches:                                                                                   

Adresse:    Mediencampus Villa Ida

                     Poetenweg 28

                     04155 Leipzig-Gohlis

Anmeldung:   https://eveeno.com/171827028

Datum:      29.10.2026                   

Kontakt:         

Tanja Gref (DeBUG 2.0 Ost)

 t.gref@remove-this.awo-spi.de

 Tel.  01590 4499771

Uhrzeit:     09:00 – 16:00 Uhr                  

Kosten:     Es werden keine Teilnahmegebühren erhoben.    

 

Bei diesem Fachtag handelt es sich um eine bundesländerübergreifende Kooperation der DeBUG 2.0 - Kontaktstellen Süd, Ost, Nord-West, Nord-Ost und der Zentralen Koordinierungsstelle für das Projekt DeBUG 2.0 in Berlin.

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie Leben! vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. DeBUG 2.0 ist Teil der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Programm:

 

Hier finden Sie das vorläufige Programm des Fachtags. Dieses gilt unter Vorbehalt. Sobald alle Referent:innen bekannt sind, werden wir das Programm erneut veröffentlichen.

 

Programmpunkt

08:30–09:00

Ankommen & Registrierung

09:00–09:20

Begrüßung & Einführung in die Tagung

09:20–10:10

Key Speech: Gewaltschutz unter strukturellen Belastungen – eine systemische Analyse

10:10 – 10:40

Vortrag: Auswirkungen von GEAS auf den Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen

10:40 –11:00

Pause und Austausch

11:00–12:15

Podiumsdiskussion: Praxisrealitäten im Spannungsfeld zwischen Verantwortung und Veränderung

12:15 – 12:20

Organisatorisches & Ausblick

12:20 – 13:20

Mittagspause

13:20–14:50

5 Workshops (Vertiefung & Transfer – Auswahl eines Workshops)

14:50 – 15:10

Kaffeepause

15:10–15:40

Fachimpuls: Stabilitätsanker im Gewaltschutz – Erfolge und Handlungsspielräume

15:40–16:00

Zusammenfassung & Feedback

 

 

 

 

 

 

 

26.11.2026 Online-Fachaustausch "Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen"/ 10.00 - 12.00 Uhr

„Gewaltschutz in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen“ – das ist ein Thema, das die Mitarbeitenden in kommunalen Behörden, die mit der Umsetzung betraut sind, oft vor viele Herausforderungen stellt.

Seit mehreren Jahren finden quartalsweise Fachaustauschtreffen für  Mitarbeiter:innen der Unterkünfte für geflüchtete Menschen und Beratungsstellen in Bremen und Niedersachsen statt, bei dem die Möglichkeit zu Vernetzung und Austausch gegeben werden soll. Seit letztem Jahr werden die Fachaustauschtreffen auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Hessen ausgeweitet.
Mitarbeitende, die sich mit der Umsetzung von Gewaltschutz, dem Aufbau präventiver Strukturen sowie konkreter Fallarbeit beschäftigen wollen, sind herzlich eingeladen.

Gewaltschutz ist eine Aufgabe, die am besten in der Vernetzung und im Austausch mit vielen anderen gelingt.

Ein Einstieg ist für Interessierte jederzeit möglich.  

Ausgangssituation: Das im August 2019 in Kraft getretene „Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ enthält erstmalig eine bundesweite Verbindlichkeit zum Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen. So sollen die Länder nach §44 Abs. 2a Asylgesetz „geeignete Maßnahmen treffen, um bei der Unterbringung Asylbegehrender (…) den Schutz von Frauen und schutzbedürftigen Personen zu gewährleisten.“
Dies gilt gemäß §53 Abs. 3 Asylgesetz auch für die Unterbringung in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften.
 

Veranstaltung:

26.11.2026 / 10.00 - 12.00 Uhr

Die Veranstaltung wird digital durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.

 

Organisation:

Ulrike Ottl und  Sanna Jungclaus
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen
DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen
debug.nord-west@diakonie-os.de 
Tel.: 0157-76379842

 

Teilnahmegebühr:

Die DeBUG-Online-Veranstaltungen können für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden, da das Projekt DeBUG 2.0 vom BMBFSFJ / Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert wird.


Anmeldungen:

eveeno.com/226818197

 

Das Austauschtreffen wird veranstaltet von der DeBUG 2.0 - Kontaktstelle für Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.

An dieser Stelle sei auch auf das kostenfreie Beratungsangebot der DeBUG 2.0 - Kontaktstellen hingewiesen, das sowohl von Mitarbeiter:innen der kommunalen Behörden und Landesbehörden als auch von Mitarbeiter:innen in den kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes in Anspruch genommen werden kann.
Beraten wird zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes in Unterkünften, den Bedarfen besonders vulnerabler Personengruppen und der Erstellung und Implementierung von Schutzkonzepten.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne unverbindlich an die DeBUG 2.0-Kontaktstelle für Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.

Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und  wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert. 

Ihre Anmeldung

Hinweis: Sie können das Anmeldeformular jeweils für die Anfrage zu unseren Inhouse-Schulungen nutzen. Sollten Sie sich für unsere Online-Veranstaltungen anmelden wollen, tätigen Sie die Anmeldungen bitte über folgenden

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Vielen Dank!

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