Gewaltschutz DeBUG 2.0
Projekt DeBUG 2.0 Nord-West
Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen“ (DeBUG 2.0) setzt die Arbeit von DeBUG fort und erweitert das Unterstützungsangebot für Unterkünfte, Betreiber- und Trägerorganisationen im Bereich Gewaltschutz.
Kontaktdaten
- Gewaltschutzprojekt
- Projekt DeBUG 2.0 Nord-West / Kontaktstelle für Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen
- Turmstraße 10-12
- 49074 Osnabrück
- DeBUG.Nord-West@diakonie-os.de
Seit 2016 wurden im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ Schutzmaßnahmen für geflüchtete Menschen weiterentwickelt. Zwischen 2019 und 2024 unterstützte das Projekt DeBUG die Implementierung und Durchführung von Gewaltschutzmaßnahmen. Dabei stehen die Multiplikator:innen bundesweit als Ansprechpersonen für Schutzkonzepte, Schulungen und Netzwerkbildung zur Verfügung.
Mit DeBUG 2.0 erfolgt ab 2025 eine Weiterentwicklung des Projekts, um bestehende Strukturen nachhaltig zu verankern, neue Akteur:innen einzubinden und Synergien zu schaffen.Das Projekt wird nun durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen der Bundesinitiative zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften gefördert. Weitere Informationen zum Bundesprogramm „Demokratie Leben!“: https://www.demokratie-leben.de/
- Beratung und Begleitung von Unterkünften und Trägerorganisationen beim Aufbau bzw. der Weiterentwicklung von Gewaltschutzmaßnahmen und Schutzkonzepten
- Nachhaltige Verankerung von Gewaltschutzstrukturen in der Praxis
- Vernetzung und Wissenstransfer zwischen Akteur:innen im Bereich Gewaltschutz
- Schulung und Sensibilisierung von Fachkräften und relevanten Akteur:innen
- Besonderer Schutz vulnerabler Gruppen, z. B. Kinder, allein reisende Frauen, LSBTI-Geflüchtete, traumatisierte Personen, Menschen mit Behinderungen
Die Multiplikator*innen für Gewaltschutz sind bundesweit in verschiedenen Regionen tätig und bieten:
- Beratung zu Schutzkonzepten und Gewaltvorfällen
- Unterstützung bei Risiko- und Bedarfsanalysen
- Vernetzung und Kooperation mit relevanten Akteur:innen
- Schulungsangebote für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in Unterkünften
- Sensibilisierung für Gewaltprävention und Schutzmaßnahmen
Die Beratung erfolgt digital oder direkt vor Ort in den Unterkünften.
Das Projekt DeBUG 2.0 ist ein gemeinsames Projekt der Wohlfahrtsverbände:
- AWO Bundesverband
- Deutscher Caritasverband
- Deutsches Rotes Kreuz
- Diakonie Deutschland
- Der Paritätische Gesamtverband
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.gewaltschutz-gu.de/projekte/debug
Zur Implementierung und Begleitung von Bewohner*innenräten in Unterkünften für geflüchtete Menschen wurde ein Praxisleitfaden entwickelt und veröffentlicht.
Den Praxisleitfaden finden Sie hier
Leitfaden für ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in Unterkünften für geflüchtete Menschen
Veranstaltungen
DeBUG 2.0 Nord-West bietet eine Fortbildungsreihe für Mitarbeitende in Unterkünften für geflüchtete Menschen, in kommunalen Behörden und Landesbehörden sowie in Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen an.
Die Seminarreihe beinhaltet Themen zu Gewaltprävention in Unterkünften, Bedarfe besonders vulnerabler Personengruppen, Erstellung von Schutzkonzepten etc. Die Planung der Seminare erfolgt dabei bedarfsorientiert und sehr praxisnah. Die Seminare sollen die Handlungssicherheit von Mitarbeitenden in den genannten Bereichen erhöhen und einen einrichtungsübergreifenden Fachaustausch zum Thema Gewaltschutz ermöglichen.
Alle Seminare finden in digitaler Form statt. Haupt- und Ehrenamtliche aus allen Bundesländern sind herzlich willkommen.
Die DeBUG-Kontaktstelle bietet für Teams in Unterkünften für Geflüchtete, Betreiberorganisationen und Mitarbeiter:innen kommunaler Behörden team- oder behördeninterne Online-Seminare zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes und der Erstellung von Schutzkonzepten ergänzend zu den öffentlichen träger- und einrichtungsübergreifenden Online-Seminaren an. Dort können sich Teams von Unterkünften oder kommunalen Behörden gezielt mit dem Gewaltschutz bzw. Schutzkonzept in ihrer / ihren eigenen Einrichtung(en) befassen.
Diese Online-Seminare bieten wir vorrangig für Einrichtungen in Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen an. Bitte wenden Sie sich an die DeBUG-Multiplikator:innen für Gewaltschutz, die in Ihrem Bundesland tätig sind. Eine Liste der Ansprechpersonen finden Sie hier: https://www.gewaltschutz-gu.de/projekte/debug. Sollte es in Ihrem Bundesland aktuell keine DeBUG-Multiplikator:innen geben, nehmen Sie bitte Kontakt zu der Zentralen Koordinierungsstelle für Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften, Tatevik Dallakyan (t.dallakyan@albatrosggmbh.de), auf.
Die Veranstaltungen werden individuell auf Ihre Fragestellungen und Bedarfe zugeschnitten. Nehmen Sie gerne Kontakt auf
Ulrike Ottl und Sanna Jungclaus
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften in Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen
DeBUG.Nord-West@diakonie-os.de
0157-76379842 oder 0176-12001542
Zu folgenden Themen können derzeit Online-Seminare angeboten werden. Auch Präsenzseminare sind nach Absprache möglich.
Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften
- Vorstellung der „Mindeststandards zum Schutz von geflüchteten Menschen in Unterkünften“ (BMFSFJ und UNICEF)
- Erläuterung verschiedener Formen von Gewalt
- Betrachtung besonders vulnerabler Personengruppen
- Bestandteile von Schutzkonzepten
Partizipative Risikoanalyse in Unterkünften für Geflüchtete
- Bedeutung einer Risikoanalyse im Rahmen der Erstellung eines Gewaltschutzkonzeptes
- Grundlagen einer partizipativen einrichtungsspezifischen Risikoanalyse
- Beteiligte Personengruppen
- Vorstellung verschiedener Methoden
- Gelingensbedingungen und Herausforderungen
Ablaufpläne
- Klare Handlungsschritte, Zuständigkeiten und Meldeketten werden definiert
- Verschiedene potentiell eintretende Notfälle / Vorfälle werden identifiziert
- Ermöglichung umgehender und sicherer Intervention bei Gewaltvorfällen
- Erhöhung der Handlungssicherheit von Mitarbeitenden bei Gewaltvorfällen
Netzwerkanalyse
- Überprüfung der bestehenden internen und externen Vernetzung der eigenen Einrichtung
- Welche Kooperations- und Netzwerkpartner*innen gibt es?
- Gibt es Lücken in der Vernetzung?
- Aufbau einer Adressdatenbank
Verhaltenskodex
- Bestandteile eines Verhaltenskodex: wertschätzender, grenzachtender Umgang; Respekt, Akzeptanz, angemessener Umgang mit Nähe und Distanz
- Formulierung von implizit vorhandenen Normen zum Umgang mit Klient*innen
- Erarbeitung eines einrichtungsspezifischen Verhaltenskodex
- Überarbeitung eines bereits vorliegenden Verhaltenskodex
Die Veranstaltungen werden mit Zoom oder einer von Ihnen bereitgestellten Plattform durchgeführt.
Die Seminare werden veranstaltet von der DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen.
Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen“ (DeBUG 2.0.) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.
20. und 27.04.2026 | Online Veranstaltungsreihe | Partizipation in Unterkünften für geflüchtete Menschen – wie Beteiligungsformate Gemeinschaft, Schutz und Selbstwirksamkeit stärken können | 09.30 -12.30 Uhr
Die DeBUG 2.0 – Kontaktstellen Süd und Nord-West laden Sie herzlich zur Online-Veranstaltungsreihe „Partizipation in Unterkünften für geflüchtete Menschen – wie Beteiligungsformate Gemeinschaft, Schutz und Selbstwirksamkeit stärken können“ ein.
Was sind die Termine, Inhalte und Themen der Veranstaltungsreihe?
Teil 1 | Einstiegs-Workshop Partizipation – Wie Beteiligungsformate in Unterkünften Gemeinschaft, Schutz und Selbstwirksamkeit stärken können
20.04.2026 | 09:30 – 12:30 Uhr | Anmeldung über diesen Link
Inhalte:
Was bedeutet Partizipation für geflüchtete Menschen in Unterkünften?
Welche Formen von Partizipation kann es in den Unterkünften geben und (wie) können diese Beteiligungsformate Gemeinschaft, Schutz und Selbstwirksamkeit geflüchteter Menschen
stärken?
Referent:
Mohammed Jouni | Lehrbeauftragter für Soziale Arbeit an der Alice-Salomon-Hochschule in Berlin, Aktivist und Mitbegründer von «Jugendliche ohne Grenzen», Vorstand Bundesfachverband Minderjährigkeit und Flucht e.V.
Teil 2 | Beteiligungsformate aus der Praxis – was realistisch möglich ist
27.04.2026 | 9:30 – 12:30 Uhr | Anmeldung über diesen Link
Inhalte:
Welche Partizipationsformate gibt es in Unterkünften?
Wie werden diese erfolgreich umgesetzt und wie kann ich in meinem Arbeitsfeld (Leitung oder Mitarbeiter*in, Verwaltungs- oder Unterkunftskontext) dazu beitragen?
Was sind Herausforderungen und Gelingensbedingungen?
Referent*innen:
Mitarbeiter*innen / Koordinator*innen / Teilnehmer*innen in verschiedenen Partizipationsprojekten, wie z.B. Bewohner*innenräten à tba
Save The Date! à Informationen und Anmeldemöglichkeit folgen
Teil 3 | 24.09.2026 | 9:30 – 12:30 Uhr
Beteiligung für verschiedene Zielgruppen – Möglichkeiten, Ressourcen, Praxisbeispiele
Teil 4 | 01.10.2026 | 9:30 – 12:30 Uhr
Beteiligung als Leitungs- und Verwaltungskraft ermöglichen - Strukturen schaffen, Ressourcen generieren, Beteiligungsprozesse nachhaltig verankern
An wen richtet sich die Veranstaltungsreihe?
Die Veranstaltungsreihe richtet sich an Mitarbeiter*innen und Leitungskräfte in Unterkünften für geflüchtete Menschen, sowie an Mitarbeiter*innen und Leitungskräfte in kommunalen Behörden, Landesbehörden und Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen.
Was ist das Ziel der Veranstaltungsreihe?
Personen im Arbeitsfeld der Unterbringung geflüchteter Menschen sollen von praxis- und realitätsnahen Partizipationsmöglichkeiten für Bewohner*innen erfahren, Handlungsoptionen, niedrigschwellige
Ressourcen und konkrete Strategien zur Stärkung und Umsetzung von Teilhabe für ihren individuellen
Arbeitskontext (Leitung oder Mitarbeiter*in, Verwaltungs- oder Unterkunftskontext) kennenlernen und die Möglichkeit zur Stärkung ihrer bundesländerinternen- und übergreifenden Netzwerke erhalten.
Was gibt es sonst noch zu beachten?
Kosten:
Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben.
Hinweise zur Teilnahme online:
Die Veranstaltungen finden online über Zoom statt. Die Zugangsdaten erhalten Sie im Anschluss an Ihre Anmeldung.
Bitte stellen Sie vor Ihrer Teilnahme an der Veranstaltung eigenständig sicher, dass Sie die Plattform nutzen können (funktionierendes Mikrofon, Kamera und Lautsprecher) und mit den Grundfunktionen (Meeting beitreten, Stumm- und Lautschalten, den eigenen Namen anpassen, Chat nutzen) vertraut sind.
Eine Anleitung zur Nutzung von Zoom wird gemeinsam mit der Erinnerungsmail vor den jeweiligen Terminen mit versandt.
Kontakt bei Rückfragen:
Sabrina Wachter und Isabell Auer | Multiplikatorinnen für
Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in
Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Saarland
à gewaltschutz@caritas-karlsruhe.de
Sanna Jungclaus und Ulrike Ottl | Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in
Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen
à DeBUG.Nord-West@diakonie-os.de
Die Veranstaltungsreihe wird gemeinsam veranstaltet von den DeBUG 2.0 - Kontaktstellen Süd & Nord-West.
Das Projekt Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz, AWO und Der Paritätische Gesamtverband. DeBUG 2.0 ist ein trägeroffenes Angebot und verfolgt das Ziel, Unterkünfte für geflüchtete Menschen sowie Betreiber- und Trägerorganisationen bei der Verbesserung des Gewaltschutzes zu unterstützen. Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.
06.05.2026 Online-Fachaustausch "Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen"/ 09.00 - 11.00 Uhr
„Gewaltschutz in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen“ – das ist ein Thema, das die Mitarbeitenden in kommunalen Behörden, die mit der Umsetzung betraut sind, oft vor viele Herausforderungen stellt.
Seit mehreren Jahren finden quartalsweise Fachaustauschtreffen für Mitarbeiter:innen der Unterkünfte für geflüchtete Menschen und Beratungsstellen in Bremen und Niedersachsen statt, bei dem die Möglichkeit zu Vernetzung und Austausch gegeben werden soll. Seit letztem Jahr werden die Fachaustauschtreffen auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Hessen ausgeweitet.
Mitarbeitende, die sich mit der Umsetzung von Gewaltschutz, dem Aufbau präventiver Strukturen sowie konkreter Fallarbeit beschäftigen wollen, sind herzlich eingeladen.
Gewaltschutz ist eine Aufgabe, die am besten in der Vernetzung und im Austausch mit vielen anderen gelingt.
Ein Einstieg ist für Interessierte jederzeit möglich.
Ausgangssituation: Das im August 2019 in Kraft getretene „Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ enthält erstmalig eine bundesweite Verbindlichkeit zum Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen. So sollen die Länder nach §44 Abs. 2a Asylgesetz „geeignete Maßnahmen treffen, um bei der Unterbringung Asylbegehrender (…) den Schutz von Frauen und schutzbedürftigen Personen zu gewährleisten.“
Dies gilt gemäß §53 Abs. 3 Asylgesetz auch für die Unterbringung in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften.
Veranstaltung:
06.05.2026 / 09.00 - 11.00 Uhr
Die Veranstaltung wird digital durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.
Organisation:
Ulrike Ottl und Sanna Jungclaus
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen
DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen
debug.nord-west@diakonie-os.de
Tel.: 0157-76379842
Teilnahmegebühr:
Die DeBUG-Online-Veranstaltungen können für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden, da das Projekt DeBUG 2.0 vom BMBFSFJ / Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert wird.
Anmeldungen:
Das Austauschtreffen wird veranstaltet von der DeBUG 2.0 - Kontaktstelle für Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.
An dieser Stelle sei auch auf das kostenfreie Beratungsangebot der DeBUG 2.0 - Kontaktstellen hingewiesen, das sowohl von Mitarbeiter:innen der kommunalen Behörden und Landesbehörden als auch von Mitarbeiter:innen in den kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes in Anspruch genommen werden kann.
Beraten wird zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes in Unterkünften, den Bedarfen besonders vulnerabler Personengruppen und der Erstellung und Implementierung von Schutzkonzepten.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne unverbindlich an die DeBUG 2.0-Kontaktstelle für Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.
Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert.
21.05.2026 Online-Seminar "Prävention und Intervention bei Häuslicher Gewalt in Unterkünften für geflüchtete Menschen" / 09.00 - 13.00 Uhr
Um die Handlungsfähigkeit von Mitarbeiter:innen in Unterkünften für geflüchtete Menschen zu stärken, bietet die Kontaktstelle DeBUG Niedersachsen und Bremen (Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften) in Zusammenarbeit mit Henrike Krüsmann die Fortbildung zum Thema „Prävention und Intervention bei Häuslicher Gewalt in Unterkünften für geflüchtete Menschen“ an.
Häusliche Gewalt ist die stärkste Bedrohung für die Sicherheit von Frauen und Kindern.
In der Regel existiert kein isolierter gewalttätiger Vorfall, sondern die Tätlichkeiten sind eingebettet in einen sich ständig wiederholenden Kreislauf der Gewalt. Es gibt zahlreiche Gründe, die den Ausstieg aus einer Gewaltbeziehung erschweren. Vor allem Migrantinnen stehen vor besonderen Herausforderungen.
Damit bei häuslicher Gewalt zielführend interveniert werden kann, ist ein Fachwissen um die Dynamiken und Hintergründe unumgänglich. Kenntnisse über die Formen und Folgen von häuslicher Gewalt, die Auswirkungen auf die Kinder, Opferambivalenzen und Täterstrategien bewahren vor Ablenkungen in Gesprächen, erleichtern die Kommunikation mit Betroffenen und festigen den Blick auf die Themen Schutz und Sicherheit.
Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter:innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen Behörden und Landesbehörden und Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen.
Referentin:
Henrike Krüsmann
Koordinatorin BIG e.V.
Master Soziale Arbeit
Insoweit erfahrene Fachkraft Kinderschutz
Veranstaltung:
21.05.2026
09:00 – 13.00Uhr
Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.
Teilnahmegebühr:
Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Aufgrund der BMBFSFJ-Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird die Veranstaltung für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten.
Anmeldungen:
Nutzen Sie zur Anmeldung bitte das Anmeldeformular unter:
https://eveeno.com/de/event-cal/44553?style=table
Die Veranstaltungen werden mit Zoom durchgeführt. Für einen angenehmen Austausch bitten wir Sie, ein Gerät mit Kamera und Mikrofon zu nutzen. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.
Organisation:
Ulrike Ottl und Sanna Jungclaus
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen
DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen
debug.nord-west@diakonie-os.de
Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Nord-West, zuständig für die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen.
Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. DeBUG 2.0 ist Teil der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“.
11.06.26 Online-Veranstaltung "Zwischen Flucht und Teilhabe: Geflüchtete Menschen mit Behinderung professionell unterstützen" / 09.00 - 12.30 Uhr
Wir laden Sie herzlich ein, an unserer bundesweiten Veranstaltung zum Thema“ Zwischen Flucht und Teilhabe: Geflüchtete Menschen mit Behinderung professionell unterstützen“.
Geflüchtete Menschen mit Behinderungen sind mit vielfältigen und sich überlagernden Herausforderungen konfrontiert, darunter belastende Fluchterfahrungen, rechtliche Unsicherheiten sowie ein erschwerter Zugang zu medizinischer und rehabilitativer Versorgung. Für Fachkräfte, die an der Schnittstelle von Flucht und Behinderung arbeiten, ergeben sich daraus besondere Anforderungen an eine fachlich fundierte, sensible und bedarfsgerechte Beratung, Begleitung und Unterstützung. Gleichzeitig sind sie gefordert, diesen komplexen Bedarfen unter oftmals begrenzten strukturellen und personellen Ressourcen gerecht zu werden.
In der Online-Veranstaltung beleuchten die Referent:innen Wolfram Buttschardt und Florence Vettraino von Handicap International e.V. - Crossroads, warum eine inklusive Perspektive im Kontext Flucht unverzichtbar ist, welche strukturellen Hürden bestehen, was in weniger barrierefreien Unterkünften möglich ist und wie Fachkräfte geflüchtete Menschen mit Behinderung professionell, sensibel und handlungsorientiert begleiten können. Ziel ist es, Wissen zu vertiefen, Handlungssicherheit zu stärken und bedarfsgerechte Unterstützung im Arbeitsalltag zu fördern.
Die Veranstaltung richtet sich an:
• Fach- und Leitungskräfte aus Unterkünften,
• Trägervertretungen, • psychosoziale Dienste,
• Akteur:innen aus Politik und Verwaltung, die im Themenfeld Schutz von geflüchteten Menschen tätig sind.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den interaktiven digitalen Austausch!
Mit freundlichen Grüßen Ihr DeBUG 2.0 Team
Organisatorisches
Format: Online via Zoom
Anmeldung: eveeno.com/203223019
Technische Hinweise für die Online-Teilnahme
- Die Veranstaltung findet über Zoom statt.
- Den Zugangslink erhalten Sie nach der Anmeldung.
- Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung und Ihr Mikrofon vorab.
- Fragen können im Chat oder mündlich während des Austausches gestellt werden
Bei dieser Online-Fachtagung handelt es sich um eine bundesländerübergreifende Kooperation der DeBUG 2.0 - Kontaktstellen Süd, Ost, Nord-West, Nord-Ost und der Zentralen Koordinierungsstelle für das Projekt DeBUG 2.0 in Berlin.
Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert.
09.07.2026 Online-Seminar "Umgang mit Kindeswohlgefährdung in Unterkünften für geflüchteten Menschen" / 09:00 - 13:00 Uhr
Der Umgang mit dem Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung stellt eine herausfordernde Situation für Mitarbeiter:innen in Unterkünften für Geflüchtete dar.
Dieses Online-Seminar soll Mitarbeiter:innen in ihrer Handlungssicherheit im Umgang mit diesem Thema stärken.
Zum einen geht es um das Erkennen von Gefährdungsmomenten für eine Kindeswohlgefährdung, zum anderen geht es um das Handeln auf der Grundlage der geltenden rechtlichen Grundlagen, wie zum Beispiel dem Bundeskinderschutzgesetz.
Kinderschutz im Kontext von Flucht und Migration erfordert zudem ein migrations- und kultursensibles Arbeiten mit den Familien.
Thematisiert werden auch die Kooperation mit den Eltern und ihren Kindern sowie die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt.
Eigene Fallbeispiele und Fragen können bereits im Vorfeld gerne formuliert und anonymisiert per Mail eingesendet werden.
Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter:innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen Behörden und Landesbehörden und Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen.
Referentin:
Henrike Krüsmann
Koordinatorin BIG e.V.
Master Soziale Arbeit
Insoweit erfahrene Fachkraft Kinderschutz
Veranstaltung:
09.07.2026
09.00 – 13.00 Uhr
Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird zeitnah vor der Veranstaltung versandt.
Teilnahmegebühr:
Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Aufgrund der BMBFSFJ-Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird die Veranstaltung für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten.
Anmeldungen:
Nutzen Sie zur Anmeldung bitte das Anmeldeformular unter:
https://eveeno.com/de/event-cal/44553?style=table
Die Veranstaltungen werden mit Zoom durchgeführt. Für einen angenehmen Austausch bitten wir Sie, ein Gerät mit Kamera und Mikrofon zu nutzen. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.
Organisation:
Ulrike Ottl und Sanna Jungclaus
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen
DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen
debug.nord-west@diakonie-os.de
Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Nord-West, zuständig für die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen.
Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. DeBUG 2.0 ist Teil der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“.
20.08.2026 Online-Fachaustausch "Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen" / 10.00 - 12.00 Uhr
„Gewaltschutz in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen“ – das ist ein Thema, das die Mitarbeitenden in kommunalen Behörden, die mit der Umsetzung betraut sind, oft vor viele Herausforderungen stellt.
Seit mehreren Jahren finden quartalsweise Fachaustauschtreffen für Mitarbeiter:innen der Unterkünfte für geflüchtete Menschen und Beratungsstellen in Bremen und Niedersachsen statt, bei dem die Möglichkeit zu Vernetzung und Austausch gegeben werden soll. Seit letztem Jahr werden die Fachaustauschtreffen auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Hessen ausgeweitet.
Mitarbeitende, die sich mit der Umsetzung von Gewaltschutz, dem Aufbau präventiver Strukturen sowie konkreter Fallarbeit beschäftigen wollen, sind herzlich eingeladen.
Gewaltschutz ist eine Aufgabe, die am besten in der Vernetzung und im Austausch mit vielen anderen gelingt.
Ein Einstieg ist für Interessierte jederzeit möglich.
Ausgangssituation: Das im August 2019 in Kraft getretene „Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ enthält erstmalig eine bundesweite Verbindlichkeit zum Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen. So sollen die Länder nach §44 Abs. 2a Asylgesetz „geeignete Maßnahmen treffen, um bei der Unterbringung Asylbegehrender (…) den Schutz von Frauen und schutzbedürftigen Personen zu gewährleisten.“
Dies gilt gemäß §53 Abs. 3 Asylgesetz auch für die Unterbringung in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften.
Veranstaltung:
20.08.2026 / 10.00 - 12.00 Uhr
Die Veranstaltung wird digital durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.
Organisation:
Ulrike Ottl und Sanna Jungclaus
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen
DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen
debug.nord-west@diakonie-os.de
Tel.: 0157-76379842
Teilnahmegebühr:
Die DeBUG-Online-Veranstaltungen können für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden, da das Projekt DeBUG 2.0 vom BMBFSFJ / Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert wird.
Anmeldungen:
Das Austauschtreffen wird veranstaltet von der DeBUG 2.0 - Kontaktstelle für Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.
An dieser Stelle sei auch auf das kostenfreie Beratungsangebot der DeBUG 2.0 - Kontaktstellen hingewiesen, das sowohl von Mitarbeiter:innen der kommunalen Behörden und Landesbehörden als auch von Mitarbeiter:innen in den kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes in Anspruch genommen werden kann.
Beraten wird zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes in Unterkünften, den Bedarfen besonders vulnerabler Personengruppen und der Erstellung und Implementierung von Schutzkonzepten.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne unverbindlich an die DeBUG 2.0-Kontaktstelle für Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.
Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert.
17.09.2026 Online-Seminar "Deeskalation und Intervention bei aggressivem Verhalten und Gewalt – täterorientierte Interventionen im Kontext von Beziehungsgewalt" / 09.00 - 13.00 Uhr
Geflüchtete Menschen sind aufgrund ihrer Fluchtgeschichten und den Herausforderungen in ihrer aktuellen Lebenslage besonders mit der Bewältigung schwieriger Situationen konfrontiert. Diese können Risikofaktoren für die Entstehung von unangemessenen Aggressionen und von Gewalt sein. Neben den Risikofaktoren werden auch bestehende Schutzfaktoren in den Blick genommen.
Die Akzeptanz von gewalttätigem Verhalten hängt zudem von kulturellen Normen, sowie der Situationsangemessenheit des Verhaltens ab.
Im Umgang mit Aggressionen ist das Ziel zunächst, die Entstehung von Aggressionen an sich zu verhindern bzw. potentiell aggressionsauslösende Situationen zu vermindern.
Erste deeskalierende Strategien umfassen Möglichkeiten der verbalen Deeskalation sowie körpersprachliche Techniken, aber auch polizeiliche und rechtliche Interventionsmöglichkeiten sind mitunter notwendig.
Im Umgang mit eskalierender Gewalt ist ein abgestimmtes Vorgehen innerhalb der Einrichtung, beispielsweise in Form eines Stufenplans sinnvoll. Ein weiteres sinnvolles Instrument sind Notfallpläne, die notwendige Handlungsschritte bei Eintreten eines Notfalls beschreiben.
In der Fortbildung wird das Augenmerk sowohl auf Aggressionen und Gewalt unter Bewohner:innen als auch innerhalb von Partnerschaften gelegt.
Um Bewohner:innen bei der Bewältigung von schwierigem Verhalten zu unterstützen und ihnen auch emotional beistehen zu können, ist die eigene Psychohygiene in der alltäglichen Arbeitsgestaltung wichtig, denn nur wer gut für sich sorgt, kann gut für andere sorgen.
Die Fortbildung richtet sich an Mitarbeiter:innen in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen sowie in kommunalen Behörden und Landesbehörden und Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen.
Referentin:
Henrike Krüsmann
Koordinatorin BIG e.V.
Master Soziale Arbeit
Insoweit erfahrene Fachkraft Kinderschutz
Veranstaltung:
17.09.2026
09.00 – 13.00 Uhr
Die Veranstaltung wird mit Zoom durchgeführt. Der Zugangslink wird zeitnah vor der Veranstaltung versandt.
Anmeldung:
Nutzen Sie zur Anmeldung bitte das Anmeldeformular unter:
https://eveeno.com/de/event-cal/44553?style=table
Die Veranstaltungen werden mit Zoom durchgeführt. Für einen angenehmen Austausch bitten wir Sie, ein Gerät mit Kamera und Mikrofon zu nutzen. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.
Teilnahmegebühr:
Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben. Aufgrund der BMBFSFJ-Förderung im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ wird die Veranstaltung für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten.
Kontakt / Rückfragen:
Ulrike Ottl und Sanna Jungclaus
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen
DeBUG.Nord-West@diakonie-os.de
Die Fortbildung wird veranstaltet von der DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Nord-West, zuständig für die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen.
Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert. DeBUG 2.0 ist Teil der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“.
26.11.2026 Online-Fachaustausch "Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen in Niedersachsen, Bremen, NRW und Hessen"/ 10.00 - 12.00 Uhr
„Gewaltschutz in kommunalen Unterkünften für geflüchtete Menschen“ – das ist ein Thema, das die Mitarbeitenden in kommunalen Behörden, die mit der Umsetzung betraut sind, oft vor viele Herausforderungen stellt.
Seit mehreren Jahren finden quartalsweise Fachaustauschtreffen für Mitarbeiter:innen der Unterkünfte für geflüchtete Menschen und Beratungsstellen in Bremen und Niedersachsen statt, bei dem die Möglichkeit zu Vernetzung und Austausch gegeben werden soll. Seit letztem Jahr werden die Fachaustauschtreffen auf die Bundesländer Nordrhein-Westfalen und Hessen ausgeweitet.
Mitarbeitende, die sich mit der Umsetzung von Gewaltschutz, dem Aufbau präventiver Strukturen sowie konkreter Fallarbeit beschäftigen wollen, sind herzlich eingeladen.
Gewaltschutz ist eine Aufgabe, die am besten in der Vernetzung und im Austausch mit vielen anderen gelingt.
Ein Einstieg ist für Interessierte jederzeit möglich.
Ausgangssituation: Das im August 2019 in Kraft getretene „Zweite Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ enthält erstmalig eine bundesweite Verbindlichkeit zum Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen. So sollen die Länder nach §44 Abs. 2a Asylgesetz „geeignete Maßnahmen treffen, um bei der Unterbringung Asylbegehrender (…) den Schutz von Frauen und schutzbedürftigen Personen zu gewährleisten.“
Dies gilt gemäß §53 Abs. 3 Asylgesetz auch für die Unterbringung in kommunalen Gemeinschaftsunterkünften.
Veranstaltung:
26.11.2026 / 10.00 - 12.00 Uhr
Die Veranstaltung wird digital durchgeführt. Der Zugangslink wird Ihnen bei Anmeldung zeitnah vor der Veranstaltung zugesandt.
Organisation:
Ulrike Ottl und Sanna Jungclaus
Multiplikatorinnen für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen
DeBUG 2.0 - Kontaktstelle Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen
debug.nord-west@diakonie-os.de
Tel.: 0157-76379842
Teilnahmegebühr:
Die DeBUG-Online-Veranstaltungen können für die Teilnehmenden kostenfrei angeboten werden, da das Projekt DeBUG 2.0 vom BMBFSFJ / Bundesprogramm "Demokratie leben!" gefördert wird.
Anmeldungen:
Das Austauschtreffen wird veranstaltet von der DeBUG 2.0 - Kontaktstelle für Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.
An dieser Stelle sei auch auf das kostenfreie Beratungsangebot der DeBUG 2.0 - Kontaktstellen hingewiesen, das sowohl von Mitarbeiter:innen der kommunalen Behörden und Landesbehörden als auch von Mitarbeiter:innen in den kommunalen Gemeinschaftsunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes in Anspruch genommen werden kann.
Beraten wird zu verschiedenen Aspekten des Gewaltschutzes in Unterkünften, den Bedarfen besonders vulnerabler Personengruppen und der Erstellung und Implementierung von Schutzkonzepten.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne unverbindlich an die DeBUG 2.0-Kontaktstelle für Niedersachsen, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.
Das Projekt „Dezentrale Beratungs- und Unterstützungsstruktur für Gewaltschutz in Unterkünften für geflüchtete Menschen 2.0“ (DeBUG 2.0) ist ein Projekt der Wohlfahrtsverbände AWO Bundesverband, Deutscher Caritasverband, Diakonie Deutschland, Deutsches Rotes Kreuz und Der Paritätische Gesamtverband und wird vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert.
Ihre Anmeldung
Hinweis: Sie können das Anmeldeformular jeweils für die Anfrage zu unseren Inhouse-Schulungen nutzen. Sollten Sie sich für unsere Online-Veranstaltungen anmelden wollen, tätigen Sie die Anmeldungen bitte über folgenden
Vielen Dank!
