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Feierliche Einführung des kaufmännischen Diakonie-Geschäftsführers Stephan Wilinski

Vier Monate nach offiziellem Amtsantritt als kaufmännischer Geschäftsführer der Diakonie Osnabrück führte Aufsichtsratsvorsitzende und Superintendentin a.D. Doris Schmidtke Stephan Wilinski nun auch offiziell im Rahmen eines Gottesdienstes in sein Amt ein.

Stephan Wilinski bringt eine interessante Lebensgeschichte mit: Als ehemaliger Bürger der DDR erfuhr er lange Zeit, was es bedeutet, in einem Staat zu leben, dessen Regime keine freie und kritische Meinungsäußerung duldet und gegenüber der evangelischen Kirche wesentliche Vorbehalte lebt. Nach dem Ende der DDR war Wilinskis Arbeit bei der Herrnhuter Diakonie im Wesentlichen von Aufbau und Neustrukturierung geprägt. Dazu waren insbesondere zu Beginn die Einführung eines partizipativen Leitungsstils und die Entwicklung einer Matrixorganisation. Zu seinen weiteren strategischen Themen in der Geschäftsführung gehörten die Planung und Durchführung mehrerer größerer Bauprojekte sowie der Aufbau und die Entwicklung der Palliativ- und Hospizarbeit in der Oberlausitz. Stephan Wilinski war fast 14 Jahre bei der Herrnhuter Diakonie in Vorstands- und Geschäftsführungsfunktion, eine Zeit, die viel Durchsetzungskraft und langen Atem erforderte. „Eine der größten Herausforderungen war es, die schützende „Nestfunktion“ der Herrnhuter Diakonie zu öffnen. Der Schlüssel hierfür war die sukzessive Übertragung von Verantwortung auf die Mitarbeitenden“, so Stephan Wilinski über seine Arbeit der letzten Jahre.

Stephan Wilinski zeichnet für die kaufmännischen Belange der Diakonie Osnabrück Stadt und Land verantwortlich. Sein Kollege Friedemann
Pannen, theologischer Geschäftsführer der Diakonie Osnabrück, arbeitet sehr eng mit Stephan Wilinski zusammen. Er weiß: „Wir haben mit Stephan Wilinski einen sehr kompetenten Kaufmann und strategisch denkenden Kollegen gefunden. Gemeinsam werden wir die Diakonie Osnabrück gestalten und weiterentwickeln. Darauf freue ich mich!“.

Die Diakonie Osnabrück beschäftigt derzeit 2.100 Mitarbeitende in 40 Einrichtungen und 40 Beratungsstellen in Stadt und Landkreis Osnabrück. Die Evangelische Kirche bündelt mit der Diakonie Osnabrück ihre Angebote in der Altenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe sowie im breiten Spektrum der Beratung, Behandlung und Betreuung. „Ein in mehreren Geschäftsfeldern tätiges und im Kirchenkreisverband fest verankertes diakonisches Unternehmen in leitender Funktion unter ökonomischen, diakonisch-theologischen und sozialfachlich-konzeptionellen Gesichtspunkten innovativ und zukunftsfähig mitzugestalten, ist eine Aufgabe, der ich mich sehr gerne mit viel Freude und großem Engagement stelle!“, so Wilinski mit Blick auf seine neue Funktion und die damit verbundenen Aufgaben.

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