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Wir erheben die Stimme! Zeichen setzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen erinnert jedes Jahr daran, dass Gewalt nicht im Verborgenen bleiben darf. Gewalt passiert im Alltag, in Beziehungen und im sozialen Umfeld – und sie betrifft Menschen aller Alters- und Lebenslagen.

Unter dem Motto „Wir erheben die Stimme“ macht das Fachzentrum FAUST deutlich, wie wichtig es ist, Gewalt sichtbar zu machen und aktiv dagegen vorzugehen. Gemeinsam mit den Beratungs- und Interventionsstellen in Stadt und Landkreis Osnabrück und dem Präventionsteam der Polizeiinspektion Osnabrück fanden in den vergangenen Tagen Info-Aktionen auf den Wochenmärkten in der Stadt und im Landkreis statt.

Täterarbeit ist Opferschutz und trägt zum Schutz von Betroffenen bei. Gewalt endet nicht von selbst. Sie endet dort, wo Menschen lernen, ihre Verantwortung zu erkennen und ihr Verhalten zu verändern.
Im Fachzentrum FAUST arbeiten wir mit Menschen, die Gewalt ausgeübt haben. Täterarbeit ist damit ein wirksamer Beitrag zum Opferschutz – für aktuelle und zukünftige Partner*innen sowie für das gesamte soziale Umfeld.
Zu unseren Angeboten gehören unter anderem:

  • Täterarbeit Häusliche Gewalt
  • AGT – Anti-Gewalt-Training
  • Seminare zur Gewaltprävention
  • Beratung und Information

Weitere Angebote 

Rosenstraße76: Gewalt in all ihren Facetten erkennen

Mit der Ausstellung „Rosenstraße76“ schaffen wir Raum für Aufklärung und Sensibilisierung.
Sie zeigt, wie vielfältig Gewalt ist und wie oft bestimmte Formen übersehen werden – etwa finanzielle oder soziale Gewalt. Diese Formen bleiben häufig über lange Zeit unbemerkt und führen zu erheblichen Belastungen, Abhängigkeiten und Isolation.

Die Rosenstraße76 lädt dazu ein, genauer hinzuschauen, Warnsignale zu erkennen und ein besseres Verständnis für die Dynamiken von Gewalt zu entwickeln.

Jede*r kann im Alltag etwas bewegen

Gewaltprävention ist nicht nur Aufgabe von Fachstellen. Jede Person kann dazu beitragen, Gewalt frühzeitig zu erkennen und Betroffene zu unterstützen. Dazu gehören:

  • aufmerksam sein, wenn Anzeichen von Gewalt auffallen
  • respektvoll nachfragen und Unterstützung anbieten
  • Betroffenen glauben und ihnen Wege zu Hilfsangeboten zeigen
  • Haltung zeigen, wenn abwertender oder kontrollierender Umgang sichtbar wird

Bereits kleine Schritte können einen großen Unterschied machen.

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