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„Nein zu häuslicher Gewalt“ – Infoaktion auf dem Belmer Wochenmarkt und in Belmer Apotheken

Anlässlich des „Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ am 25. November hat auch die Gemeinde Belm wieder mit zwei Aktionen sichtbare Zeichen gesetzt, Gewalt gegen Frauen und Mädchen in Ehe oder Lebensgemeinschaft, im Verwandten- oder Freundeskreis nicht zu tolerieren. 

Am 19. November nutzten Belms Gleichstellungsbeauftragte Barbara Weber und Heidi Reichinnek von den „Ökumenischen Jugendhilfen unter dem Dach der Diakonie“ den gut besuchten Wochenmarkt, um Besucherinnen und Besucher auf den bevorstehenden Aktionstag hinzuweisen. In diesem Jahr lautete das Motto „NEIN zu häuslicher Gewalt - Klare Sicht! SCHAU HIN!“. Weber und Reichinnek verteilten als passendes symbolisches Präsent Brillenputztücher, auf denen nicht nur die Kontaktrufnummern der Polizei und den Beratungs- und Interventionsstellen bei häuslicher Gewalt (BISS) bei Stadt und Landkreis Osnabrück aufgedruckt waren, sondern auch der Ausruf „Nein!“, häusliche Gewalt nicht zu tolerieren, in zehn Sprachen: Nein - No - Ochi - Yok - Na - Njet - La - Jo - Nie - Nej! Dazu gab es eine kleine Postkarte mit Verhaltensregeln, wenn man häusliche Gewalt in seinem Umfeld bemerkt. „Eine aufmerksame Nachbarschaft ist die beste Prävention“, heißt es darauf.

Corona bedingt musste der Wochenmarkteinsatz nur kurz ausfallen und auch das ansonsten immer anwesende Präventionsteam der Polizei musste die Begleitung der Aktion absagen. Stattdessen verteilte Weber die Brillenputztücher und kleinen Info-Flyer über alle Apotheken in Belm und Vehrte, wo sich Interessierte die Materialien abholen konnten - solange der Vorrat reichte.

Ein Bericht über die zweite Aktion am 25.11. folgt in der nächsten Ausgabe des „Belmer Schaufensters“.

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