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KI in der Hilfeplanung: Erfolgreicher Abschluss des Projekts KIKoH

Wie Künstliche Intelligenz die Kommunikationsprozesse in der Hilfeplanung revolutionieren kann.

Ein zukunftsweisendes Projekt für die Jugendhilfe

Wie kann Künstliche Intelligenz (KI) die Kommunikationsprozesse in der Hilfeplanung nach § 36 SGB VIII verbessern? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Projekts „KI-unterstützte Kommunikationsprozesse in der Hilfeplanung – KIKoH“, das von April bis Oktober 2025 in Stadt und Landkreis Osnabrück durchgeführt wurde.

Initiiert wurde das Vorhaben von Frank Becker, Geschäftsführer der Evangelischen Jugendhilfe Osnabrück. Das Vorhaben wurde in Kooperation mit Trägern der freien Jugendhilfe sowie den Jugendämtern von Stadt und Landkreis Osnabrück umgesetzt. Die Gesamtprojektleitung übernahm Daniel Purwins, Chief Innovation Manager und Beauftragter für Forschungs- und Hochschulangelegenheiten der Diakonie Osnabrück.

Forschung und Praxis: Hand in Hand

Mit dem wissenschaftlichen Projektanteil wurde das Institut für E-Beratung der TH-Nürnberg beauftragt. Es wurden leitfadengestützte Interviews mit Jugendlichen, jungen Erwachsenen sowie Eltern & Personensorgeberechtigten geführt, die Leistungen der Hilfen zur Erziehung erhalten. Auf diesem Wege konnten erste Erkenntnisse zu Gelingensfaktoren und Optimierungsbedarfen in bestehenden Kommunikationsprozessen gewonnen sowie Wünsche, Anforderungen und Erwartungen an künftige digitale und KI-unterstützte Entwicklungen erhoben werden.

In zwei ganztägigen Workshops mit Fach- und Führungskräften aus der Kinder- und Jugendhilfe in Stadt und Landkreis Osnabrück (Foto) wurden darauf aufbauend: Fachliche Anforderungen an KI-Systeme definiert, Lösungsansätze für digitale Assistenzsysteme entwickelt und zukünftige Soll-Prozesse skizziert

Die erhobenen Daten wurden anschließend wissenschaftlich aufbereitet und unter Berücksichtigung aktueller technologischer Entwicklungen konkretisiert.

Abschlussveranstaltung: Ergebnisse und Ausblick

Am 30. Januar 2026 fand die digitale Abschlussveranstaltung statt – geleitet von Daniel Purwins und unter Beteiligung der Leitungen der Jugendämter von Stadt und Landkreis Osnabrück.

Highlight der Veranstaltung: Die Präsentation der zentralen Projektergebnisse durch Jennifer Burghardt, Institut für E-Beratung der TH Nürnberg

Zielgruppe: Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe sowie Vertreter*innen der Arbeitsgemeinschaften nach § 78 SGB VIII (Stadt und Landkreis Osnabrück).

Fazit: KI als Chance für die Jugendhilfe

Die im Projekt KIKoH erzielten Ergebnisse zeigen, dass digitale Komponenten und KI unter Einhaltung höchster Datenschutzanforderungen einen Beitrag dazu leisten können, dass die Hilfeplanung partizipativer, bedarfsgerechter und effizienter wird – zum Wohl von Jugendlichen, Familien und Fachkräften.

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