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Gestärkt durch die dunkle Jahreszeit: Integratives Beratungszentrum Melle gibt Hilfen

Grau, nass und kalt: Der Herbst ist mittlerweile eingezogen und mit der Umstellung auf die Winterzeit wird´s nun auch wieder früher dunkel – das kann einem ganz schön aufs Gemüt schlagen. Doch warum ist das eigentlich so und was kann man aktiv gegen den Herbst-Blues tun? Das weiß Sebastian Niehaus, Leiter des Integrativen Beratungszentrum Melle.

Denn dass die dunkle Jahreszeit häufig auch einher mit Lustlosigkeit und dem Gefühl, sich einigeln zu wollen, einhergeht, hat gute Gründe. „Lichtmangel und die daraus geringere Produktion unseres Glückshormons Serotonin können Symptome wie Müdigkeit, Lustlosigkeit und allgemeines Unwohlsein hervorrufen“, so Sebastian Niehaus über die Gründe des sogenannten „Herbst-Blues“. „Aktivitäten finden oftmals weniger an der frischen Luft statt, wir haben weniger Kontakt zu anderen Menschen und die erhöhte Produktion von Melatonin sorgt bei uns für Müdigkeit und weniger Energie“, so Sebastian Niehaus weiter. „Und all das kann sich negativ auf unsere Stimmung auswirken.“

Um schlechter Stimmung entgegenzuwirken, kann Bewegung, eine gesunde Ernährung, Zeit an der frischen Luft und das Pflegen und Leben sozialer Kontakte helfen. Aber auch ein geregelter Schlafrhythmus, Lachen und Achtsamkeit wirken unterstützend, um positiv durch die dunkle Jahreszeit zu kommen. „Mir persönlich tut es gut, mich am bunten „Herbstkleid“ der Natur zu erfreuen“, so Sebastian Niehaus über seine ganz persönlichen Wohlfühl-Tipps für die dunkle Jahreszeit. „Aber auch Sport an der frischen Luft und das bewusste Genießen der dunklen Jahreszeit gefallen mir. Schließlich kann man es sich mit schönem Licht, einem guten Buch oder Musik im eigenen Zuhause so richtig schön „hyggelig“ machen.“

Symptome ernst nehmen – Hilfen annehmen

Bedenklich ist der sogenannte „Herbst-Blues“ übrigens erst einmal nicht, sondern eher ein ganz natürlicher Prozess. Dauern die Symptome jedoch an, sollte man hellhörig werden. „Fällt mir zum Beispiel über einen längeren Zeitraum die Gestaltung meines Alltags in der Schule, am Arbeitsplatz und auch hinsichtlich meiner sozialen Kontakte schwer, sollte man sich Unterstützung suchen“, weiß Sebastian Niehaus. „Denn fehlende Freude an Dingen, die mir sonst Freude bereiten, Schlafstörungen und Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Wertlosigkeit können Anzeichen ernsthafter psychischer Erkrankungen sein.“

Unterstützung bietet hier das umfangreiche Beratungsangebot der Diakonie Osnabrück Stadt und Land. „Denn professionelle Hilfe in Form von Gesprächen und Begleitung helfen dabei, mit emotionalen Herausforderungen besser umzugehen“, so Sebastian Niehaus abschließend über die Arbeit des Teams des Integrativen Beratungszentrums in Melle. Kontaktmöglichkeiten und die unterschiedlichen Beratungsangebote in Stadt und Landkreis gibt es hier.

Das gesamte Beratungsangebot ist kostenlos.    

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