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Fast 30.000 Menschen setzen im Osnabrücker Schlossgarten ein Zeichen gegen rechts – Diakonie Mitarbeitende mittendrin

Dem Aufruf zur Teilnahme an der Kundgebung „Osnabrück bekennt Farbe – für Demokratie, gegen Faschismus“ folgte auch eine Vielzahl an Diakonie Mitarbeitenden und mischte sich unter die fast 30.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Gegen 9.30 Uhr kamen Kolleginnen und Kollegen der DIOS in die Kirche St. Katharinen, um sich mit Plakaten und Fahnen in Diakonie-Farben auszustatten. Gemeinsam liefen sie zum Schlossgarten und zeigten lila Flagge gegen rechts.

Die Diakonie Osnabrück begründete ihren Aufruf unter anderem damit, dass sie insbesondere in der Migrationsarbeit für diejenigen da ist, die derzeit von Ressentiments und menschenverachtenden Plänen Rechtsextremer betroffen sind. „Wir sind dabei, weil wir ein starkes Zeichen der Solidarität setzen wollen. Als Teil der Zivilgesellschaft stehen wir zusammen gegen rechts“, sagt Stephan Wilinski,
Geschäftsführer der Diakonie Osnabrück Stadt und Land.

Die Diakonie Osnabrück ist Teil des Bündnisses „Demokrat*innen für Respekt“. „Die freiheitliche Demokratie ist in Gefahr“, betont Wilinski und fügt hinzu: „Wenn nicht jetzt, wann dann? Aufstehen, Farbe bekennen und zeigen, dass wir als Demokrat*innen die Grundwerte unserer Verfassung verteidigen. Darauf kommt es an.“

Die Diakonie Osnabrück Stadt und Land wird sich auch weiterhin für Demokratie und gegen Faschismus stark machen. Die heutige Kundgebung darf keine Einzelaktion bleiben.

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