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Ein Jahr geht zu Ende – ein neues beginnt.

Wir blicken dankbar zurück, aber auch mit Sorgen in die Zukunft. Leider liegt wieder ein Jahr voller Krieg und Krisen hinter uns. Der brutale Überfall der Hamas auf Israel erschüttert uns nachhaltig. Unser Mitgefühl gilt den Opfern. Unsere Solidarität den Schwestern und Brüdern der jüdischen Gemeinde. Wir sind entsetzt, dass Antisemitismus in unserem Land wieder aufblüht. „Nie wieder ist jetzt!“ Diesem Apell schließen wir uns voll und ganz an. Denn Respekt, Achtsamkeit und Würde kennen keine Grenzen.

Wir werden uns auch im Neuen Jahr für Menschen einsetzen, die verfolgt und diskriminiert werden. Wir werden weiterhin unsere Stimme erheben, wo wir Ungerechtigkeit wahrnehmen. Unser Einsatz gilt den Bedürftigen, Benachteiligten und in Not Geratenen.

Das tun wir im Sinne der Jahreslosung des Neuen Jahres aus dem 1. Korintherbrief: „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe." Nächstenliebe ist nämlich das grundlegende Motiv unserer Arbeit.

Nächstenliebe bevormundet nicht, sie kommuniziert auf Augenhöhe. Nächstenliebe macht nicht klein, sie sieht im anderen das Großartige. Nächstenliebe schaut nicht auf das, was jemand nicht kann, sie orientiert sich an Ressourcen. Nächstenliebe ist frei von Gewalt.

In diesem Sinne wollen wir uns auch im Neuen Jahr wieder begegnen und gemeinsam leben, feiern und die Herausforderungen bewältigen. Darauf freuen wir uns.

Wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen für das kommende Jahr! Bleiben Sie gut behütet!

Ihre Geschäftsführung der Diakonie Osnabrück Stadt und Land

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