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Diakonie Osnabrück modernisiert Altenhilfe-Standort in der Sedanstraße

Die Diakonie Osnabrück geht in die Planungen für ein modernes Altenhilfe-Zentrum an der Sedanstraße. Dies schließt auch den Wegfall der stark abgängigen Häuser des Betreuten Wohnens mit ein.

„Wir bedauern es sehr, dass die altersbedingten Mängel der Reihenhäuser im Betreuten Wohnen mittlerweile nicht mehr durch Reparaturen und Sanierungen behoben werden können, ein sukzessiver Rückbau in den kommenden Jahren ist leider unumgänglich“, so Sabine Weber, Geschäftsführerin der Diakonie Osnabrück für die Altenhilfe. „Die Sorgen unserer dortigen Bewohnerinnen und Bewohner verstehen wir sehr gut. Wenn wir dies hätten vermeiden können, hätten wir es selbstverständlich getan.“

Nach der ersten Information aller Bewohnerinnen und Bewohner direkt nach dem Entschluss, die Häuser zurückzubauen, finden nun mit allen dort lebenden Menschen persönliche Gespräche statt, um gemeinsam eine individuelle Lösung zu finden und damit eine gute neue Perspektive zu schaffen. „Wir begleiten unsere Bewohnerinnen und Bewohner selbstverständlich bei diesem bewegenden Schritt und unterstützen, wo wir nur können und wo es gewünscht ist“, erklärt Weber. Das betrifft die Beratung zu möglichen Wohnungsalternativen, aber auch die spätere Begleitung in der Umzugsphase.

Alternativen zu den vorhandenen Wohnungen in der Sedanstraße gibt es gleich mehrere. Die Diakonie bietet an unterschiedlichen Standorten in Osnabrück Betreutes Wohnen an, ab April 2021 auch in modernen Neubauwohnungen im Landwehrviertel. An allen Standorten wird wie derzeit am Küpper-Menke-Stift neben der eigentlichen Betreuung besonders viel Wert auf Gemeinschaft und verbindende Aktivitäten gelegt, diese werden gefördert und gelebt. Zu den neuen Wohnungen im grünen Landwehrviertel gehören beispielsweise auch ein großer, von den Bewohnerinnen und Bewohnern mit zu gestaltender Garten mit Gemeinschaftsterrasse und ein Gemeinschaftsraum. Das Ziel ist es, sowohl für die derzeit 135 Bewohnerinnen und Bewohner der stationären Altenhilfeeinrichtung zukünftig eine moderne pflegerische Versorgung und Betreuung zu gewährleisten, als auch für die Mieterinnen und Mieter im bisherigen Betreuten Wohnen modernen Wohnraum sicherzustellen.

Wir sind uns der Bedeutung der Planung und unserer Verantwortung in diesem Prozess sehr bewusst. Diese nehmen wir sehr ernst und sind auch in der aktuellen für die Bewohnerinnen und Bewohner schwierigen Situation mit großer Fürsorge für sie da“, betont Sabine Weber abschließend.

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