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Babylotsen unterstützen werdende Mütter und Familien

Während der Corona-Pandemie werden Babylotsen noch mehr gebraucht als vorher, denn es fehlte den Müttern aufgrund der Kontaktbeschränkungen häufig an Möglichkeiten sich selbst gut zu informieren und vorzubereiten.

Vor, während und nach der Geburt, stellen sich die Eltern viele Fragen. Hierbei kann unsere Babylotsin im Klinikum Osnabrück, Anne-Marie Nasuhoglu-Musiat, die werdenden oder frischgebackenen Eltern unterstützen. So zum Beispiel auch Vanessa und Julian Richter. Aufgrund der Corona-Pandemie fanden viele Veranstaltungen nicht oder nur online statt, beispielsweise der Austausch mit anderen Eltern oder der Geburtsvorbereitungskurs. Hierdurch kamen Unsicherheiten und Sorgen auf, welche die Babylotsin ihnen jedoch durch persönliche und vertrauensvolle Gespräche nehmen konnte.

Babylotsen unterstützen Eltern bei der Suche nach einer Hebamme, Fragen zu Anträgen, bei Schwierigkeiten mit Geschwisterkindern, bis hin zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen, wie zum Beispiel einer postpartalen Depression. Den Eltern wird durch die Babylotsin so früh wie möglich ein wohnortnahes und passgenaues Angebot aus den bereits existierenden Frühen Hilfen und anderen sozialen Sicherungssystemen angeboten. Hierbei geht es nicht darum, bestehende Angebote zu ersetzen, sondern in diese zu vermitteln und passend einzubinden. Die Babylotsen schließen somit die Lücke zwischen der Gesundheitshilfe und sozialen Hilfesystemen.

Babylotsen sind meist ausgebildete Sozialpädagog*innen/Sozialarbeiter*innen, die sich für diese Aufgabe weiter qualifiziert haben und über viel Berufserfahrung verfügen.

In der Zeit von Juni- Dezember 2020 haben mehr als 500 junge Eltern die Babylotsin im Klinikum Osnabrück mit Fragen aller Art erreicht.

Das Projekt Babylotsen wurde seit 2020 gemeinsam vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V.  und der Diakonie Osnabrück Stadt und Land nach Osnabrück geholt. Jeder Träger arbeitet dabei mit einer der großen Kliniken in Osnabrück zusammen. In Urlaubs- und Krankheitszeiten vertreten sich die beide gegenseitig.

Gefördert wird das Babylotsen-Projekt maßgeblich durch die Deutsche Fernsehlotterie und ist auf drei Jahre ausgelegt. Zudem beteiligen sich die Landeskirche Hannover und die Vonhoff-Stiftung an diesem Projekt in Trägerschaft der Diakonie.

Die Babylotsin im Klinikum Osnabrück ist im Auftrag der Diakonie Stadt und Land unterwegs.

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