Auftaktveranstaltung zum Open‑Innovation‑Prozess: Zukünftiges Wohnen für Menschen mit Unterstützungsbedarf
Wie möchten Menschen künftig wohnen – insbesondere dann, wenn sie aus unterschiedlichen Gründen auf Unterstützung durch technische Assistenzsysteme oder andere Menschen angewiesen sind? Mit dieser Frage befassen sich derzeit viele Akteur*innen im Gesundheits- und Sozialwesen. Auch in Osnabrück suchen regionale Partner mit Blick auf aktuelle Stadtentwicklungsprozesse wie etwa im Lok‑Viertel Osnabrück, dem WirQuartier oder dem Bauvorhaben Mehrgenerationenquartier der Diakonie Osnabrück nach tragfähigen Antworten.
Initiiert von Daniel Purwins, Innovationsmanager und Beauftragter für Forschungs- und Hochschulangelegenheiten der Diakonie Osnabrück, arbeiten Vertreter*innen des Caritasverbands für die Diözese Osnabrück e. V., der Diakonie Osnabrück Stadt und Land gGmbH und der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück e. V. als Innovationsteam unter der Leitung von Dr. Pamela Wehling im Rahmen des GROWTH‑Projekts der Hochschule Osnabrück zusammen. Das GROWTH Team entwickelt, erprobt und evaluiert gemeinsam mit Partnerunternehmen Open-Innovation-Maßnahmen, die organisations- und branchenübergreifend co-kreative Innovationsprozesse fördern. Dieser Gestaltungsansatz findet im Projekt „Zukünftiges Wohnen für Menschen mit Unterstützungsbedarf“ Anwendung, um zukunftsweisende Formen des Wohnens und der Unterstützung gemeinsam zu entwickeln und zu erproben.
Am 28. Januar 2026 begann der Open‑Innovation‑Prozess mit einer Auftaktveranstaltung. Der Prozess ist auf sechs Monate angelegt. Im Fokus der Auftaktveranstaltung stand die Vorstellung des methodischen Vorgehens sowie die gemeinsame Erarbeitung einer Vision inklusive Design Challenge für den Innovationsprozess.
