Zum Inhalt springen

Sie sind hier:

Unser Corona - Rückblick

Im ersten Lockdown, als noch keine Notgruppen eingerichtet waren, haben wir stetig den Kontakt zu den Kindern und Eltern gehalten. Wir haben Briefe geschrieben und Bastelideen, Fingerspiele, Grüße und kleine „Aufgaben“ mitgeschickt.

Zum Beispiel wurden zu Hause von den Kindern Wimpel bemalt, die später in der Kita zusammen als Wimpelkette aufgehängt wurden. Auch haben die Kinder Steinen als Käfer bemalt, die dann vor der Kita eine Käfer-Schlange bildeten, ein Bildnis für Gemeinschaft und Zusammenhalt.

Viel telefoniert haben wir auch, sowohl mit den Eltern als auch mit den Kindern. Von den Eltern erhielten wir ebenso Mails mit Bildern und Berichten, die ausgedruckt an der Bürotür gesammelt wurden. Einige Bilder, zum Teil mit Schriftzügen wie „Wir vermissen Euch, bis bald“, verzierten auch den Eingang der Kita Sonnenblume. Des Weiteren hatten wir Kreide bereitgestellt, mit der die Kinder (und Eltern) auf dem Parkplatz großflächig gemalt haben. Auch Schriftzüge wie „#wirbleibenzuhause“ konnte man entdecken. Die bunten Bilder waren auch für die Bewohner*innen der benachbarten Altenhilfeeinrichtung ein schöner Hingucker.

Wir haben auch innerhalb des Kollegiums die Zeit genutzt, um Abläufe neu zu überdenken und schriftlich festzuhalten. Wir haben den Spielplatz auf Vordermann bringen können, das Schiff neu gestrichen, Sand geschippt und ausgetauscht, Liedermappen aktualisiert, Geburtstagsgeschenke für die Kinder vorbereitet, die Elterninfowand neugestaltet, gründlich gereinigt und noch vieles mehr.

Als schließlich die Notgruppen eingerichtet wurden (zunächst mit nur fünf Kindern) hatten wir sehr viel Zeit, um noch individueller auf die Kinder eingehen zu können. Neben sehr vielen schönen Momenten gab es auch andere: Momente von Ungewissheit, Momente mit vielen Sorgen und Fragen.

Jan Heinel (Einrichtungsleiter)

Zurück zum Seitenanfang