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Ökumenische Jugendhilfen setzen sich für Demokratie ein – Programmkonferenz „Demokratie Leben!“ mit Bundefamilienministerin Dr. Franziska Giffey am 6. November in Berlin

Die Ökumenischen Jugendhilfen engagieren sich im Bundesprogramm „Demokratie Leben!“ für eine offene und vorurteilsfreie Gesellschaft. Über das Bundesprogramm, welches vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend aufgelegt wurde, um Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken, wird in Kooperation mit den Ökumenischen Jugendhilfen das Modellprojekt „HAFEZ“ finanziert. Das Modellprojekt bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Fluchtgeschichte, welche nicht mehr über ambulante oder stationäre Jugendhilfe betreut werden, Beratung und entwickelt Perspektiven für eine Zukunft in Deutschland. Begegnungsangebote und gemeinsame Workshops gehören dabei ebenfalls zum gesamtgesellschaftlichen Ansatz des Projektes. Außerdem werden Fortbildungen und Vorträge für Fachkräfte im Bereich der Radikalisierungsprävention angeboten. Zur Programmkonferenz am 6. November kamen rund 500 VertreterInnen aus fast allen Bundesländern zusammen, um sich auszutauschen und neue Perspektiven zu entwickeln. Bundesfamilienministerin Frau Dr. Franziska Giffey betonte bei ihrer Rede: „Unsere Demokratie braucht Menschen mit Mut und Zuversicht. Menschen, die immer wieder neu für die Freiheit jedes Einzelnen kämpfen. Und die, die Demokratie im Alltag leben." Das Bundesprogramm soll nach Aussage des Ministeriums entfristet werden, um eine Laufzeit der Projekte nach 2019 zu gewährleisten. Damit signalisiert das Ministerium, welchen Stellenwert es der Demokratieförderung und den Trägern der Projekte in Zeiten der gesellschaftlichen Polarisierung zumisst.

Mehr Informationen über die laufende Projektarbeit finden Sie auf der Homepage des Modellprojekts: www.demokratieprojekt-hafez.de

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