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Neues Team in den Fachstellen für Sucht und Suchtprävention der Diakonie Osnabrück Stadt und Land

Osnabrück. Im Frühjahr dieses Jahres wurden drei Leitungspositionen in der Suchthilfe der Diakonie neu besetzt. Frau Ulrike Sensse übernahm als langjährige Einrichtungsleiterin der Fachstelle in der Stadt Osnabrück die Geschäftsbereichsleitung Sucht. Sie trat damit die Nachfolge von Klaus Polack an, der Ende 2019 in den Ruhestand ging. Gleichzeitig übernahm Frank Stier dessen Nachfolge als Fachstellenleiter in Georgsmarienhütte und Carolin Meyer in Melle.

Mit dem Ausbruch der Coronapandemie wurde das Team gleich sehr stark herausgefordert.
„Es war eine stürmische Zeit, aber es ist uns gut gelungen, unsere Klient*innen und Mitarbeiter*innen gut durch den ersten akuten Teil der Krise zu manövrieren. Mit Hilfe von Telefon und Videokontakten blieben wir für alle Beratungsklient*innen und Patient*innen ohne Unterbrechung gut erreichbar. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zeigten sich sehr flexibel in Arbeitszeit- und ortgestaltung. Die Cafés haben ihren Betrieb umgestellt und waren so auch im täglichen Kontakt mit den Besucher*innen. Unsere Klientel zeigte sich sehr dankbar und wertschätzend, dass es im Lockdown nicht von uns alleingelassen wurde. Es ist uns sogar gelungen, mache Beratungsprozesse komplett online durchzuführen. Mehrere Klient*innen haben gerade nach unserer MPU-Beratung erfolgreich ihren Führerschein wiedererlangt“ freut sich Ulrike Sensse. „Wir sind sehr gespannt, welche Auswirkungen die Pandemie auf Dauer auf die Menschen haben wird und was dass für unser Klientel bedeutet. Mit Sorge beobachten wir, dass wir gerade mit einigen Todesfällen konfrontiert sind, bei denen die Coronakrise der Auslöser für einen so starken Rückfall war, dass das Trinkverhalten zum Tod geführt hat.“

Jetzt guckt das Leitungsteam gespannt nach vorne. Es gibt noch viele Herausforderungen zu meistern. „Zukünftig wollen wir unsere Fachstellen noch mehr in den Gemeinden vernetzen, die Kooperationen stärken und neue Arbeitsfelder erschließen. Als diakonische Einrichtungen ist uns natürlich auch der Kontakt mit den Kirchengemeinden vor Ort sehr bedeutsam, “ erklärt Carolin Meyer, „und gerne setzen wir auch unsere Bemühungen weiter fort, Angebote für Mitbürger und Mitbürgerinnen anderer Glaubensgemeinschaften bereitzustellen.“ Frank Stier ist es nochmal wichtig zu betonen, dass der Standort der Fachstelle in Georgsmarienhütte auch nach dem Weggang der Klink am Kasinopark erhalten bleibt.

„Wir machen uns gerne gemeinsam auf den Weg, um die Suchthilfe in der Region Osnabrück Stadt und Landkreis weiterhin auf einem guten Standard zu halten und sehen uns auch als Interessenvertreter*innen von Betroffenen, Gefährdeten und Angehörigen. Hierbei sind auch die guten Kooperationen mit anderen Institutionen und Trägern der Suchthilfe in der Region sehr wichtig und hilfreich“ fasst Ulrike Sensse zusammen.

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