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Neuer Regionalbischof besucht die Diakonie Osnabrück Stadt und Land

Osnabrück. Regionalbischof Friedrich Selter besuchte am vergangenen Montag die Diakonie Osnabrück Stadt und Land, um sich über die DIOS zu informieren. Er traf in der Geschäftsstelle mit der Geschäftsführung der DIOS zusammen. Die Bewältigung der Pandemie stand im Mittelpunkt des Kennenlernens.

„Ich bin von der vielfältigen Arbeit der Diakonie in Stadt und Landkreis Osnabrück beeindruckt“, resümierte der Regionalbischof nach der Vorstellung der diakonischen Arbeit. „Mit der DIOS haben wir einen starken evangelischen Träger in der Region, der die zahlreichen Herausforderungen dieser Zeit und die sozialen Probleme der Zukunft sehr gut bewältigen kann.“

Besonderes Augenmerk wurde auf die Arbeit in der Pandemie gelegt. „Es war uns in den vergangenen Monaten besonders wichtig, Seelsorge und Verkündigung in den Einrichtungen der Diakonie gewährleisten zu können“, schilderte Friedemann Pannen, Geschäftsführer der Diakonie Osnabrück. Das sei eine große Herausforderung für Kirche und Diakonie gewesen, weil das Infektionsgeschehen hier eine große Hürde darstellte. „Gleichwohl sollte niemand, der in unseren Einrichtungen lebt, das Gefühl haben, Seelsorge, Andachten und Gottesdienste seien nicht möglich.“ Viele Gemeindepastorinnen und -pastoren, aber auch die Pflegekräfte hätten großartig dazu beigetragen, die kirchlichen Angebote sicher zu stellen.

Selter und Pannen zeigten sich besorgt, was die mittel- und langfristige Finanzierung sozialer Arbeit, insbesondere der Beratungsarbeit und Prävention anbelangt. „Die Kirchensteuern gehen zurück, da ist in Zukunft eher mit weniger als mit mehr Zuschüssen für diakonische Beratungsstellen zu rechnen,“ stellt Selter fest. Pannen ergänzt: „Auch die Kommunen werden in Folge der Bewältigung der Pandemie freiwillige Leistungen überprüfen müssen. Der Soziale Bereich darf dabei allerdings nicht unter die Räder geraten!“ Die sozialen Folgen der Pandemie würden noch Jahre nachwirken. „Diese Folgen würden nur verstärkt, wenn jetzt Beratungsstellen, Präventionsarbeit usw. eingeschränkt würden. Das darf nicht passieren!“

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