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Geschäftsbereichsleiter der Suchthilfe der Diakonie Osnabrück in den Ruhestand verabschiedet

Klaus Polack, Geschäftsbereichsleiter der Suchthilfe der Diakonie Osnabrück, geht nach 27 Jahren in den Ruhestand. In einer feierlichen Verabschiedung würdigten Aufsichtsratsvorsitzende, Geschäftsführung, Kolleginnen und Kollegen sowie langjährige Wegbegleiter seine großen Verdienste für die Suchtberatung und
-behandlung.

Neben der Leitung des Geschäftsbereichs mit 70 Mitarbeitenden an fünf Standorten der Diakonie Osnabrück Stadt und Land, war Klaus Polack ebenfalls als Einrichtungsleiter für die Suchtberatungsstelle in Georgsmarienhütte und Melle verantwortlich. Darüber hinaus vertrat Polack auf Bundesebene als Vorstandsvorsitzender im Gesamtverband für Suchthilfe e.V. die Interessen des Fachverbands der Diakonie Deutschland.

„Klaus Polack war über fast drei Jahrzehnte in der Suchthilfe Impulsgeber, Querdenker und großer Lobbyist. Durch die Verknüpfung der Erfahrungen seiner praktischen Arbeit mit den Themen auf Bundesebene war Klaus Polack stets am Puls der Zeit und konnte somit immer wieder neue Akzente in allen wesentlichen Themenfeldern der Suchthilfe setzen“, so Christiane Mollenhauer, Geschäftsführerin der Diakonie Osnabrück. Polack war es immer ein besonderes Anliegen, die politischen Rahmenbedingungen zu verbessern sowie eine Sicherstellung, Weiterentwicklung und Finanzierung der flächendeckenden, leitliniengerechten, ambulanten Versorgung von Menschen mit Suchterkrankungen zu gewährleisten.

„Ich habe meinen Beruf immer mit großer Leidenschaft ausgeübt und bin, wenn es sein musste, auch mal unbequeme Wege gegangen, um die meiner Ansicht nach beste Lösung für unsere Klienten zu erreichen“, so Klaus Polack. „Aber irgendwann ist es für Jeden an der Zeit zu gehen – nun sind Andere an der Reihe.“

Die Aufsichtsratsvorsitzende der Diakonie Osnabrück Stadt und Land Doris Schmidtke beschreibt den Ruhestand als einen bedeutenden Einschnitt für das eigene Leben und betont abschließend: „Lieber Herr Polack, Sie können zufrieden sein mit dem, was Sie erreicht haben. Und Sie können loslassen und die Verantwortung in andere Hände geben. Auf Sie wartet nun nach Jahren des hohen Engagements für die Diakonie viel Freiheit und Zeit für Lesen, Reisen, Musik und vieles mehr. Sie können sich heute feiern lassen und den Übergang und unseren Dank genießen.“

An der Verabschiedungsfeier in der Lutherhütte in Georgsmarienhütte, die mit einer Andacht von Doris Schmidtke begann und einem anschließenden Empfang ausklang, nahmen fast 100 Gäste teil.

Die Suchtberatung der Diakonie Osnabrück Stadt und Land umfasst fünf Standorte mit insgesamt 70 Mitarbeitenden. Die Beratungsstellen in Osnabrück, Georgsmarienhütte, Melle und Bramsche bieten Hilfeleistung in der Suchtberatung, -behandlung, Prävention sowie der MPU-Vorbereitung. Zusätzlich gibt es Kontaktzentren wie das Café Oase und das Café Connection in Osnabrück sowie das Gartenprojekt „NaturKraft“.

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